Termine

6. Oktober 2022

Ferienspaß im Museum

Erforsche und entdecke das Museum und Schloss mit Konstanze Schneider auf neue Art und sei im Museumslabor kreativ.


Die Teilnahme ist kostenlos!

Anmeldungen über das Kinder- Jugendbüro.


Mittwoch, 19.10., 10:30 – 12:30 Uhr „Welt der Sinne: Nachts im Museum mitten am Tag“

ist ein Sinneserleben der besonderen Art, denn wir erforschen mit geschlossenen Augen. Hören, riechen, schmecken, tönen, anfassen und jede Menge raten. So hast du das Museum noch nie erlebt.

 

Donnerstag, 20.10., 10:30 – 12:30 Uhr: „Welt der Farben: Jetzt wird’s bunt“

Suche deine Lieblingsfarben! In Kleingruppen erforschen wir Museum und Schloss nach Farben, gestalten ein farbiges Bild und führen uns anschließend als Experten herum.

 

Freitag, 21.10., 10:30 – 12:30 Uhr: „Welt der Formen: Eckig oder rund?“

Wir machen uns auf Spurensuche nach den Formen und werden Experten für alles Runde bzw. eckige. Anschließend zeichnen wir gemeinsam ein Bild aus Ecken bzw. runden Formen und schließlich versuchen wir Dreieck, Quadrat und Kreis mit unseren Körpern zu bilden.

 

Dienstag, 25.10., 10:30 – 12:30 Uhr: „Die Welt steht Kopf: wenn die Decke der Boden wäre“

Wir legen uns auf den Boden, schauen zu den Decken und erzählen uns verrückte Geschichten aus einer verkehrten Welt. So ändern wir die Perspektive und erobern mit unserer Phantasie neue Räume. Anschließend zeichnen oder schreiben wir.

 

Mittwoch, 26.10., 10:30 – 12:30 Uhr: „Geheime Gesichter: Naturwesen im Schloss“

Mit einer speziellen Kamera ähnlichen Brille aus Pappkarton spüren wir fast unsichtbare Wesen im Schlossgarten auf. Was wir finden fotografieren wir oder zeichnen es auf Papier.

 

Donnerstag, 27.10., 10:30 – 12:30: „Mein Raum: erobere einen Platz im Museum“

Wo fehlt noch etwas, welche Lücke kannst du füllen, um im Museum präsent zu sein? Wie machst du das Museum zu deinem Raum? Von der Zeichnung über Bastelei bis hin zur Performance. Wir erobern unseren Raum und bereiten den Abschluss der Woche für Publikum vor.

 

Freitag, 28.10., 15:00 – 17:00 Uhr: Ergebnisse aus dem Museumslabor

Heute zeigen wir dem Publikum die Ergebnisse aus der letzten Woche. Zeichnungen, Performances, Geschichten sind entstanden und Ihr seid heute selbst Museumsführer und führt die Familie, Freunde und Museumsbesucher durch die Räume.

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Aktuelles & Termine

30. Januar 2026
Donnerstag, 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Beletage ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus geht Marie Holtin (Universität Bremen) in ihrem Vortrag der Frage nach, mit welchem Image Bad Pyrmont in der Zeit des Nationalsozialismus beworben wurde. Inwiefern wurde der Kurort als scheinbar unpolitische ‚Heile Welt' inszeniert? Und in welchem Verhältnis stand dies zum politischen System und der nationalsozialistischen Ideologie? Als zentraler Wirtschaftszeug hatte der Fremdenverkehr für Bad Pyrmont stets eine hohe Bedeutung inne – wie sich dies im ‚Dritten Reich‘ verhielt und welche Bedeutung das Kurwesen und seine Imagebildung unter nationalsozialistischer Herrschaft hatten, das erfahren Sie im Rahmen des Vortrages. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
30. Januar 2026
Im Februar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 15. Februar um 11 Uhr und am 25. Februar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
29. Januar 2026
18. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Die Geschichte jüdischer Menschen in Bad Pyrmont geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Mit ‚Machtübernahme' der Nationalsozialisten änderte sich das Leben vieler Bad Pyrmonter Juden: Boykotte jüdischer Geschäfte, Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben und die eskalierende Gewalt der Reichspogromnacht schlugen sich auch hier vor Ort nieder. Der Vortrag greift die Verfolgungsgeschichte jüdischer Menschen aus Bad Pyrmont auf und richtet den Blick vor allem auf die systematische, finanzielle Ausbeutung, die ‚Arisierung‘. Anhand ausgewählter biografischer Beispiele wird es in dem Vortrag darum gehen, in welchem Maße das NS-Regime jüdischen Menschen bereits vor der Deportation die Lebensgrundlagen entzog. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
27. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Lesung von Agnes Imhof "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank" Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus liest die Autorin Agnes Imhof aus ihrem Roman "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank": 1942. Als Otto Frank seine Sekretärin Miep Gies um Unterstützung bittet, zögert sie keine Sekunde: Sie wird der Familie beim Untertauchen helfen. Eine Zeit der Ungewissheit in ständiger Angst beginnt und für Miep wird ihr besorgtes Herzklopfen zum täglichen Begleiter. Während die Familie Frank sich im Amsterdamer Hinterhaus versteckt, besorgt Miep heimlich Lebensmittel und leistet der Familie in den kommenden zwei Jahren Gesellschaft. Vor allem die wissbegierige Anne löchert die Helferin immer wieder mit Fragen und hält ihre Erlebnisse in ihrem Tagebuch fest. Doch Krieg und Überwachung machen es zunehmend schwerer, den brüchigen Anschein von Normalität zu wahren. Vor allem angesichts der Frage, die Miep umtreibt: Wie lange kann sie die Menschen, die ihr vertrauen, noch beschützen? Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit das Buch zu kaufen (€16) und signieren zu lassen. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
Alte Briefe und Urkunden, die in unseren Schubladen schlummern, sind in Schriften geschrieben, die es heute so nicht mehr gibt und die kaum noch jemand lesen kann: Sütterlin und Kurrent. Am 3. März wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen diesen alten Schriften zuwenden und versuchen sie zu entziffern. Von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr können Sie bei uns im Museum die Grundlagen der sogenannten Paläographie erlernen. Sind Sie daran interessiert, melden Sie sich bitte unter info@museum-pyrmont.de oder telefonisch unter 05281 606771 an. Haben Sie selber ein paar Schätze in Ihren Schubladen? Bringen Sie die gerne mit und wir schauen sie uns gemeinsam an. Teilnahmegebühren: 10 Euro Museumsvereinsmitglieder: 5 Euro
27. Januar 2026
Donnerstag, 5. März 2026 um 19.30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Strasse 53) Das Tagebuch der Anne Frank Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren Begleitend zu unserer Sonderausstellung freuen wir uns auf ein Gastspiel des jungen Theaters des Landestheater Detmold: »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste. In ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Diese Veranstaltung wird von der Pyrmonter Theater Companie organisiert und unterstützt von den Stadtwerken Bad Pyrmont.