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Exkursionen und Veranstaltungen

Am Sonntag, dem 11. Oktober 2026 hieß es für 33 Mitglieder unseres Museum svereins wieder: Rein in den Bus und auf zur Kunst! Das Ziel lag diesmal im niedersächsischen Worpswede bei Bremen – einem Künstlerdorf, das bis heute quicklebendig ist. Ab 1889 ließen sich dort unter anderem Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler nieder, um fern der Großstadt zu leben und zu arbeiten. Anlass unserer Exkursion war der 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker, dem die Worpsweder Museen gleich mehrere Sonderausstellungen widmen. Nach der Ankunft begaben wir uns mit zwei Gästeführern auf die Spuren von Paula direkt zu ihrem Grab. Die Wegbereiterin der Moderne starb 1907 im Alter von nur 31 Jahren – viel zu früh, aber mit einem Werk, das bis heute nachwirkt. Auf Schritt und Tritt begegneten uns Spuren der Künstlerkolonie. Kurze Abstecher führten uns ins Museum am Modersohn-Haus und zum legendären Barkenhoff, Heinrich Vogelers Wohn- und Atelierhaus und zweifellos eines der Highlights des Tages. Mittags stärkten wir uns in der HammeHütte Neu Helgoland direkt an der Hamme. Beim Blick über die Hammeniederung ließ sich gut verstehen, warum diese Landschaft so viele Künstlerinnen und Künstler begeistert hat. Am Nachmittag blieb Zeit für eigene Entdeckungen – und erstaunlicherweise traf man in Galerien und Cafés immer wieder auf bekannte Gesichter aus dem Bus. Unser Wetterprogramm bot von Regen bis Sonnenschein nahezu die komplette Palette. Zum Abschluss spendierte uns die Autobahn noch einen ausgedehnten Stau und damit eine deutlich spätere Rückkehr nach Bad Pyrmont. Aus der Ruhe brachte das weder die Gruppe noch unseren Busfahrer. Unser Fazit: Worpswede ist immer eine Reise wert – besonders mit einer Gruppe, die sich von ein bisschen Regen und ein bisschen mehr Stau nicht die gute Laune nehmen lässt.

Rund 30 Mitglieder unseres Museumsvereins machten sich am 11. September auf zu einer ganz besonderen Weltreise – und das ganz ohne Kofferpacken! Bei einem heimatkundlichen Spaziergang entdeckten wir den Bad Pyrmonter Kurpark aus einem völlig neuen Blickwinkel. Unsere Gästeführerin Katja Heininger von der Tourismus GmbH nahm uns 1,5 Stunden lang mit auf eine vorwiegend botanische Reise rund um den Globus. Los ging es in Japan bei einem imposanten Kirschbaum, direkt hinter dem Brandenburger Tor. Von dort führte die Route weiter nach Frankreich, Italien, England und Kanada – sogar ein Abstecher nach Hawaii war dabei. Ein echtes Highlight war der Palmengarten mit „Leo“, der ältesten Palme der Anlage, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Mit Blick auf das Schloss führte unsere Reise anschließend in die Niederlande: Prinzessin Emma zu Waldeck und Pyrmont verbrachte hier viel Zeit und wurde später durch ihre Heirat mit Wilhelm III. Königin der Niederlande. Weiter ging es in das asiatische Refugium, ein besonders stimmungsvoller Ort im Park. An der Süntelbuche waren wir schließlich wieder im Weserbergland angekommen. Eine Erfrischung an der Trampelquelle bildete den perfekten Abschluss unseres Spaziergangs. Unser Fazit: Der Bad Pyrmonter Kurpark gehört völlig zu Recht zu den schönsten Parks Europas – und hält selbst für Kennerinnen und Kenner immer wieder neue Entdeckungen bereit!

Vom 13. bis 16. August ging es für unseren Museumsverein Bad Pyrmont auf große Reise nach Belgien. Unser erster Stopp führte uns nach Antwerpen , wo wir bei einer Stadtführung die vielseitige Innenstadt erkundeten und die Karl Borromäuskirche besichtigten, die maßgelblich durch einen der berühmtesten Belgier gestaltet wurde: Peter Paul Rubens. Anschließend ging es weiter nach Gent zu unserem Hotel und einem leckeren Abendessen in einem ehemaligen Kloster. Bei einem abendlichen Spaziergang durch die Studentenstadt Gent, genoss der ein oder andere Reiseteilnehmer noch eines der etwa 1500 berühmten belgischen Biere. Am zweiten Tag wartete mi t Brügge ein echtes Highlight auf uns. Bei einer Führung durch die historische Altstadt entdeckten wir verwinkelte Gassen, romantische Grachten und die besondere Atmosphäre dieser wunderschönen Stadt. Für die berühmten belgischen Pralinen oder Pommes Frites war es jedoch zu heiß, sodass sich die meisten Reiseteilnehmer zwischendurch mit einem leckeren Eis erfrischten. Am dritten Tag hieß es Brüssel entdecken! EU-Viertel, Zunfthäuser und Manneken Pis zeigten die Vielseitigkeit der Metropole. Im königlichen Museum der schönen Künste lernten wir in einer spannenden Führung die Kunst der flämischen alten Meister näher kennen. Besonders eindrucksvoll war der Besuch des berühmten Blumenteppichs auf dem Grand Place – vom Balkon des Rathaus konnten wir dieses beeindruckende farbenprächtige Erlebnis genießen, das nur alle zwei Jahre stattfindet. Zum Abschluss unserer Reise erkundeten wir Gent. Bei einer Stadtführung und einer Bootsfahrt lernten wir die historische, aber äußerst lebendige Stadt mit ihrer einzigartigen mittelalterlichen Bausubstanz kennen. Ein kunstgeschichtlicher Höhepunkt erwartete uns ganz zum Schluss: Nach einer Virtual-Reality-Tour durch die Krypta der St.-Bavo-Kathedrale sahen wir den berühmten Genter Altar der Gebrüder Van Eyck aus nächster Nähe und waren ganz begeistert von der fast fotorealistischen Malweise. Nach vier erlebnisreichen Tagen voller Kultur, beeindruckender Bauwerke, schöner Städte und geselliger Momente sind alle 37 Museumsvereinsmitglieder Sonntagabend erschöpft, aber zufrie den zurück in Bad Pyrmont angekommen.
Anmeldung zur Exkursion
Anmelde-Formular Exkursion
Reisekonto des Museumsvereins bei der Stadtsparkasse Bad Pyrmont
IBAN:
DE35 2545 1345 0000 0591 88
BIC:
NOLADEDE21PMT
