Termine

9. Dezember 2022

7.-8. Mai: Busexkursion "Zwischen Rokoko und Romantik"

7. bis 8. Mai 2023

Zwischen Rokoko und Romantik – 2tägige Bus-Exkursion nach Schweinfurt, Veitshöchheim und Würzburg

Auf geht’s nach Unterfranken! Die groß angelegte Sonderausstellung „Caspar David
Friedrich und die Vorboten der Romantik“ im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt
präsentiert sich im doppelten Sinne als „Vorbotin“ auf den 250-jährigen Geburtstag des
Künstlers im Jahr 2024: Das Museum Georg Schäfer und das Kunst-Museum Winterthur/
Schweiz gehen in einer gemeinsam konzipierten Ausstellung der Frage nach den
historischen Ursprüngen der Stimmungslandschaften, nach den Vorboten der Romantik,
auf den Grund. Ziel der Ausstellung ist es, das Schaffen Friedrichs in einen Bezug zu Werken
seiner künstlerischen Quellen und Vorgänger zu stellen, also kunsthistorische Achsen
aufzubauen. Ein solches Ausstellungsvorhaben ist neu. Die Museumsbestände in
Schweinfurt und Winterthur verfügen beide über reiche Bestände zur Romantik. Zu der
Sonderausstellung kommen noch viele Leihgaben. Darüber hinaus bilden ca. 1.000 Gemälde und über 4.500 Zeichnungen den Kern der Georg Schäfer Sammlung, die seine Erben in das Museum eingebracht haben. Damit beherbergt dieses Museum die bedeutendste Privatsammlung der Kunst des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum, insbesondere die größte Spitzweg-Sammlung der Welt.


Wenn wir diese Eindrücke gesammelt haben, fahren wir weiter in den hübschen, beschaulichen
Ort Veitshöchheim, um uns einen der schönsten Rokokogärten Europas anzuschauen.
Wir übernachten im „Hotel-am-Main“ und fahren am nächsten Morgen mit dem
Schiff nach Würzburg, um vor der Rückreise noch viele Highlights in der größten Stadt der
Mainfranken-Region zu entdecken.


Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten):


Sonntag, 7. Mai 2023:
8.00 Uhr Abfahrt am Parkplatz hinter Autohaus Welger Südstraße,
(Imbiss auf der Hinfahrt u. Bordgetränke inkl.)
12.15 Uhr vorauss. Ankunft: Zeit zur individuellen Gestaltung (z.B. Erkundung
des Museums Georg Schäfer in Schweinfurt u. kl. Mittagspause)
14.00 Uhr Start einer 1stündigen Führung durch die Sonder-Ausstellung (Treff: Foyer/Kasse)
15.30 Uhr Weiterfahrt nach Veitshöchheim (ca. 50 km) und check-in
„Hotel am Main“, Untere Maingasse 35 (www.hotel-am-main.de)
17.00 Uhr gemeinsamer Gang zum Rokokogarten am Schloss Veitshöchheim
17.15 Uhr ca. 1stündige Führung durch den Hofgarten
18.30 Uhr Abendessen und Ausklang im Wein-Restaurant „Spundloch“


Montag, 8. Mai 2023:
9.30 Uhr Check-out im Hotel + Gepäck im Bus verstauen
9.45 Uhr Treff zum Check-in am Anleger für die Schifffahrt
10.00 Uhr Abfahrt Schiff nach Würzburg mit Infos (ca. 45 Minuten)
11:00 Uhr 2 Std. Kombi-Stadtführung zu den Würzburger Highlights,
(= 30 Minuten Busfahrt mit einer Stadtführerin bis zur Residenz*, eines der
bedeutendsten Schlösser Europas, anschl. weiter zu Fuß Richtung Altstadt,
Dom usw. bis zur Alten Mainbrücke) - Start der Busfahrt am Congress-Zentrum, Busanfahrtzone 6 -
13:00 Uhr individuelle Zeit, z. B. Mittagessen, Altstadtbummel oder Besichtigung der
Residenz von innen (Führungen starten dort alle 20 Min., Eintritt 9,- €)
15:30 Uhr Rückfahrt
20:00 Uhr Ankunft in Bad Pyrmont



Der Reisepreis beträgt pro Person im Doppelzimmer 205 € (EZ-Zuschlag 25 € = 230 €)
inkl. Fahrt mit dem Bus-Unternehmen Herter-Reisen, Hotelaufenthalt, Führungen, Eintritt,
Imbiss auf der Hinfahrt, kostenlose Bordgetränke sowie Trinkgelder f. Busfahrer u. Führungen.


Teilnehmerzahl: max. 25 Personen


Bitte beachten: Anmeldeschluss ist der 28.02.2023!!! Nach diesem Termin ist die Buchung
eines Zimmers im selben Hotel nicht mehr garantiert: Eine Abmeldung von der Fahrt
nach dem 28.02.2023 ist leider nicht mehr kostenfrei möglich, sofern keine Nachrücker gefunden werden. Ich empfehle den Abschluss einer Bus-Reiserücktrittversicherung!!
Bitte überweisen Sie den Reisepreis bis spätestens 07.04.2023 auf das Reisekonto des
Museumsvereins. Die Kontodaten des Reisekontos des Museumsvereins lauten:
Stadtsparkasse Bad Pyrmont: IBAN DE35 2545 1345 0000 0591 88.



Anmeldung:

Telefon: 05281 606771

E-Mail: info@museum-pyrmont.de



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Aktuelles & Termine

30. Januar 2026
Donnerstag, 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Beletage ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus geht Marie Holtin (Universität Bremen) in ihrem Vortrag der Frage nach, mit welchem Image Bad Pyrmont in der Zeit des Nationalsozialismus beworben wurde. Inwiefern wurde der Kurort als scheinbar unpolitische ‚Heile Welt' inszeniert? Und in welchem Verhältnis stand dies zum politischen System und der nationalsozialistischen Ideologie? Als zentraler Wirtschaftszeug hatte der Fremdenverkehr für Bad Pyrmont stets eine hohe Bedeutung inne – wie sich dies im ‚Dritten Reich‘ verhielt und welche Bedeutung das Kurwesen und seine Imagebildung unter nationalsozialistischer Herrschaft hatten, das erfahren Sie im Rahmen des Vortrages. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
30. Januar 2026
Im Februar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 15. Februar um 11 Uhr und am 25. Februar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
29. Januar 2026
18. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Die Geschichte jüdischer Menschen in Bad Pyrmont geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Mit ‚Machtübernahme' der Nationalsozialisten änderte sich das Leben vieler Bad Pyrmonter Juden: Boykotte jüdischer Geschäfte, Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben und die eskalierende Gewalt der Reichspogromnacht schlugen sich auch hier vor Ort nieder. Der Vortrag greift die Verfolgungsgeschichte jüdischer Menschen aus Bad Pyrmont auf und richtet den Blick vor allem auf die systematische, finanzielle Ausbeutung, die ‚Arisierung‘. Anhand ausgewählter biografischer Beispiele wird es in dem Vortrag darum gehen, in welchem Maße das NS-Regime jüdischen Menschen bereits vor der Deportation die Lebensgrundlagen entzog. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
27. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Lesung von Agnes Imhof "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank" Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus liest die Autorin Agnes Imhof aus ihrem Roman "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank": 1942. Als Otto Frank seine Sekretärin Miep Gies um Unterstützung bittet, zögert sie keine Sekunde: Sie wird der Familie beim Untertauchen helfen. Eine Zeit der Ungewissheit in ständiger Angst beginnt und für Miep wird ihr besorgtes Herzklopfen zum täglichen Begleiter. Während die Familie Frank sich im Amsterdamer Hinterhaus versteckt, besorgt Miep heimlich Lebensmittel und leistet der Familie in den kommenden zwei Jahren Gesellschaft. Vor allem die wissbegierige Anne löchert die Helferin immer wieder mit Fragen und hält ihre Erlebnisse in ihrem Tagebuch fest. Doch Krieg und Überwachung machen es zunehmend schwerer, den brüchigen Anschein von Normalität zu wahren. Vor allem angesichts der Frage, die Miep umtreibt: Wie lange kann sie die Menschen, die ihr vertrauen, noch beschützen? Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit das Buch zu kaufen (€16) und signieren zu lassen. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
Donnerstag, 5. März 2026 um 19.30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Strasse 53) Das Tagebuch der Anne Frank Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren Begleitend zu unserer Sonderausstellung freuen wir uns auf ein Gastspiel des jungen Theaters des Landestheater Detmold: »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste. In ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Diese Veranstaltung wird von der Pyrmonter Theater Companie organisiert und unterstützt von den Stadtwerken Bad Pyrmont.
26. Januar 2026
15. März, 16 Uhr im Quäkerhaus (Bombergallee 9) Konzert-Lesung „Ein Quäker-Ehepaar in Nazi-Deutschland“ Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus veranstaltet die Quäker Gruppe Bad Pyrmont einen besonderen Nachmittag zur Geschichte des Ehepaars Friedrich. Als die Hitlerjugend 1934 das neu erbaute Quäkerhaus beschlagnahmen wollte, zog das Quäker-Ehepaar Mary und Leonhard Friedrich aus Nürnberg nach Bad Pyrmont um es zu schützen. Es folgten turbulente Zeiten, 1942 -1945 war Leonhard in Buchenwald inhaftiert. Anhand Marys Tagebüchern schrieb ihre Tochter Brenda ein lebendiges Zeitzeugnis über die NS-Zeit im Quäkerhaus und der Stadt Pyrmont bis 1966. Das Buch erschien im Jahr 2000. Ein Nachdruck ist geplant. Musikalisch wird die Lesung begleitet von Thorsten Schiefer am Flügel. Eintritt frei. Im Anschluss bitten wir um eine Spende für den Erhalt und Betrieb des Quäkerhauses als öffentlichen Veranstaltungsort. Reservierung möglich Tel.: 05281/4413, gerne über das Kontaktformular