Termine

21. August 2023

6. Dezember: Bus-Exkursion nach Dortmund

6. Dezember, 8:00 Uhr

Bus-Exkursion nach Dortmund

Die letzte Exkursion des Museumsvereins  in diesem Jahr geht nach Dortmund, wo wir zu Beginn eine immersive Ausstellung besuchen möchten, die in einem ehemaligen Puddel- und
Walzwerk in einem großen Zentrum für digitale Kunst namens „Phoenix des Lumières“ gezeigt wird.
Bei diesem spektakulären Erlebnis werden Boden und Wände der 2.200 qm großen
ehemaligen Industriehalle mit Musik untermalt zur Projektionsfläche von Bildern klassischer und moderner Künstler. Durch die Kombination von Malerei, Musik und IndustrieArchitektur entsteht ein körperliches Kunsterlebnis. Man hat das Gefühl, Teil der Ausstellung zu sein. U.a. werden Werke von Klimt und Hundertwasser bei dieser Ausstellung auf 13 m hohen Wänden ganz neu erlebbar. Hinweis: Wegen der Lichteffekte

können die Ausstellungen ein Risiko für Personen, die an Epilepsie oder Schwindel leiden, darstellen!!!
Im Anschluss an diesen digitalen Kunstgenuss steht ein Besuch des Dortmunder U,
dem Zentrum für Kunst und Kreativität in der größten Stadt des Ruhrgebiets auf dem
Programm. In einer einzigartigen Mischung aus Kunst, Forschung und kultureller Bildung werden hier Veranstaltungen, Ausstellungen und unterschiedlichste kulturelle Angebote vorgehalten. In dem im U befindlichen Museum Ostwall (MO) erhalten wir eine
Führung durch eine Sonderausstellung, die eine der bedeutendsten Sammlung des deutschen Expressionismus zeigt. Die eigentlich auf der Museumsinsel Schloss Gottorf beheimatete Ausstellung ist bereits seit Frühjahr 2023 wegen der dortigen Sanierungsmaßnahmen auf Reisen und nun auch im U zu sehen.


Ein Weihnachtsmarktbesuch gehört traditionsgemäß auch zu der letzten Fahrt unseres Vereins. Die „Dortmunder Weihnachtsstadt“ erstreckt sich über weite Teile der Innenstadt. Hauptanziehungspunkt bleibt weiterhin der wohl größte Weihnachtsbaum der Welt auf dem Hansaplatz. Erkunden Sie den Markt gern auf eigene Faust.

Bisher geplanter Reiseverlauf:
08.00 Uhr Abfahrt ab Parkplatz Tierpark in Bad Pyrmont nach Dortmund zu „Phoenix-des-Lumières, Phoenix Platz 4
10.30 Uhr Check-in und Besuch der immersiven Ausstellung Klimt und Hundertwasser (ca. 80 Min.)
12.15 Uhr Fahrt zum Restaurant „Benediktiner Wirtshaus“ (Ausstieg an Bushaltestelle „Stadtgarten U“ und Gang entlang des Stadtgartens zum Restaurant). Anschließend oder stattdessen ist ein individueller Besuch des Weihnachtsmarktes möglich (5 Minuten zu Fuß)
14.15 Uhr Ab Bushaltestelle „Stadtgarten U“ Abfahrt zum Dortmunder U, Leonie-Reygers-Terrasse und Check-in
15.00 Uhr Start der Gruppenführungen in der Sonderausstellung mit den Highlights des deutschen Expressionismus (Sammlung Rolf Horn) in der 6. Etage im Museum Ostwall (Aufteilung in 2 Gruppen)
16.30 Uhr programmfreie Zeit
17.30 Uhr Abfahrt nach Bad Pyrmont (geschätzte Ankunft: 20 Uhr)

Teilnehmerzahl: max. 40

Anmeldeschluss: 01.11.2023 (Bitte beachten Sie dass eine Abmeldung nach dieser Frist nicht mehr kostenfrei möglich ist, sofern keine Nachrücker gefunden werden. Wir empfehlen Ihnen, eine Reiserücktrittskostenversicherung abzuschließen)


Der Reisepreis beträgt 69 €, und beinhaltet die Busfahrt, Eintritte, Führungen einschl.
Trinkgelder. Das Mittagessen ist nicht im Preis enthalten. Bitte überweisen Sie den
Betrag bis 03.11.2023 auf das Reisekonto (Stadtsparkasse Bad Pyrmont IBAN: DE35 2545 1345 0000 0591 88)


Anmeldung:

Telefon: 05281 606771

E-Mail: info@museum-pyrmont.de



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Aktuelles & Termine

1. März 2026
Alte Briefe und Urkunden, die in unseren Schubladen schlummern, sind in Schriften geschrieben, die es heute so nicht mehr gibt und die kaum noch jemand lesen kann: Sütterlin und Kurrent. Am 3. März wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen diesen alten Schriften zuwenden und versuchen sie zu entziffern. Von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr können Sie bei uns im Museum die Grundlagen der sogenannten Paläographie erlernen. Sind Sie daran interessiert, melden Sie sich bitte unter info@museum-pyrmont.de oder telefonisch unter 05281 606771 an. Haben Sie selber ein paar Schätze in Ihren Schubladen? Bringen Sie die gerne mit und wir schauen sie uns gemeinsam an. Teilnahmegebühren: 10 Euro Museumsvereinsmitglieder: 5 Euro
26. Februar 2026
Donnerstag, 5. März 2026 um 19.30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Strasse 53) Das Tagebuch der Anne Frank Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren Begleitend zu unserer Sonderausstellung freuen wir uns auf ein Gastspiel des jungen Theaters des Landestheater Detmold: »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste. In ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Diese Veranstaltung wird von der Pyrmonter Theater Companie organisiert und unterstützt von den Stadtwerken Bad Pyrmont. Ticktes sind für 18 Euro bei der Touristen Information erhältlich.
23. Februar 2026
15. März, 16 Uhr im Quäkerhaus (Bombergallee 9) Konzert-Lesung „Ein Quäker-Ehepaar in Nazi-Deutschland“ Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus veranstaltet die Quäker Gruppe Bad Pyrmont einen besonderen Nachmittag zur Geschichte des Ehepaars Friedrich. Als die Hitlerjugend 1934 das neu erbaute Quäkerhaus beschlagnahmen wollte, zog das Quäker-Ehepaar Mary und Leonhard Friedrich aus Nürnberg nach Bad Pyrmont um es zu schützen. Es folgten turbulente Zeiten, 1942 -1945 war Leonhard in Buchenwald inhaftiert. Anhand Marys Tagebüchern schrieb ihre Tochter Brenda ein lebendiges Zeitzeugnis über die NS-Zeit im Quäkerhaus und der Stadt Pyrmont bis 1966. Das Buch erschien im Jahr 2000. Ein Nachdruck ist geplant. Musikalisch wird die Lesung begleitet von Thorsten Schiefer am Flügel. Eintritt frei. Im Anschluss bitten wir um eine Spende für den Erhalt und Betrieb des Quäkerhauses als öffentlichen Veranstaltungsort. Reservierung möglich Tel.: 05281/4413, gerne über das Kontaktformular
22. Februar 2026
7. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont „Adressat unbekannt“ – Ein Briefroman als Lesung mit der Pyrmonter Theater Companie Im Rahmen der Sonderausstellung im Schloss bietet die Pyrmonter Theater Companie eine ganz besondere Lesung an: „Adressat unbekannt“ ist ein Briefroman der Autorin Kathrine Kressmann Taylor der erstmals 1938 veröffentlicht, wurde. Er ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft. Max Eisenstein und Martin Schulse betreiben 1932 gemeinsam eine Galerie in San Francisco. Während der Jude Max Eisenstein in den USA bleibt, kehrt Schulse mit seiner Familie nach Deutschland zurück. Nur wenige Monate später hat sich der Opportunist zum Vollblut-Nazi entwickelt, kündigt die Freundschaft auf, geht auf Distanz. Da erreicht ihn eine letzte dringende Bitte seines ehemaligen Freundes aus den USA: Er möge seiner Schwester Griselle, die noch in Deutschland ist, zur Flucht helfen – Schulse verweigert dies nicht nur, sondern liefert die Frau, mit der er einst ein Verhältnis hatte, sogar den Nazi-Schergen aus. Die New York Times urteilte: „Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann.“ Gelesen von Carl-Herbert Braun und Jörg Schade. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
22. Februar 2026
Im Februar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 15. Februar um 11 Uhr und am 25. Februar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
21. Februar 2026
27. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Lesung von Agnes Imhof "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank" Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus liest die Autorin Agnes Imhof aus ihrem Roman "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank": 1942. Als Otto Frank seine Sekretärin Miep Gies um Unterstützung bittet, zögert sie keine Sekunde: Sie wird der Familie beim Untertauchen helfen. Eine Zeit der Ungewissheit in ständiger Angst beginnt und für Miep wird ihr besorgtes Herzklopfen zum täglichen Begleiter. Während die Familie Frank sich im Amsterdamer Hinterhaus versteckt, besorgt Miep heimlich Lebensmittel und leistet der Familie in den kommenden zwei Jahren Gesellschaft. Vor allem die wissbegierige Anne löchert die Helferin immer wieder mit Fragen und hält ihre Erlebnisse in ihrem Tagebuch fest. Doch Krieg und Überwachung machen es zunehmend schwerer, den brüchigen Anschein von Normalität zu wahren. Vor allem angesichts der Frage, die Miep umtreibt: Wie lange kann sie die Menschen, die ihr vertrauen, noch beschützen? Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit das Buch zu kaufen (€16) und signieren zu lassen. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei