Termine

21. August 2023

11. Oktober: Bus-Exkursion nach Osnabrück

11. Oktober, 8:30 Uhr

Bus-Exkursion nach Osnabrück

2023 ist für die Stadt Osnabrück ein sehr besonderes Jahr: Die Stadt widmet sich dem Jubiläum „375 Jahre Westfälischer Frieden“. Der Friedensschluss von 1648 im Osnabrücker Rathaus ist das herausragende Ereignis der Stadtgeschichte. Damals entstand die Idee, Europa als Friedensbund zu sehen, und es ist den Gesandten in Osnabrück und Münster gelungen, komplexe Konflikte in Europa zu lösen und damit nach 30 Jahren einen für die Bevölkerung zermürbenden Krieg zu beenden. Zusammen mit dem Rathaus in Münster war Osnabrück damals der Verhandlungsort für die  Friedensverhandlungen des Krieges. Für uns ein Grund, das sehenswerte historische Rathaus im Rahmen einer Führung zu besuchen.


Darüber hinaus findet im Museumsquartier eine große Sonderausstellung statt, die anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Felix-Nussbaum-Hauses gezeigt wird, welches seinerzeit von dem Architekten Daniel Libeskind errichtet wurde. Unter der Überschrift „Felix Nussbaum und künstlerischer Widerstand heute“ stellt sich somit auch das Museumsquartier Osnabrück im Jubiläumsjahr des Westfälischen Friedens den drängenden Fragen der Zeit im Hinblick auf eine friedliche, tolerante und mitmenschliche Gesellschaft. Die Ausstellung zeigt Nussbaums Gemälde zusammen mit Arbeiten von internationalen Künstlern, die heute mutig mit ihrer Kunst Widerstand leisten.


Aber auch der 125. Geburtstag des am 22.06.1898 in Osnabrück geborenen Schriftstellers Erich Maria Remarque wird im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum mit zwei Sonderausstellungen gewürdigt. Daneben gibt es noch einiges in der Osnabrücker Altstadt zu erkunden, so dass Sie ein spannender Aufenthalt erwartet

Bisher geplanter Reiseverlauf:
08:30 Uhr Abfahrt Parkplatz Tierpark Bad Pyrmont nach Osnabrück, Parkplatz Große Domsfreiheit
10:30 Uhr Gruppe 1: Führung durch das historische Rathaus inkl. Friedenssaal
Gruppe 2: Besuch der Ausstellungen im „Erich-Maria-Remarque-Zentrum“ zu Leben und Werk des in Osnabrück geb. Autors
11:15 Uhr Die Gruppen wechseln die Standorte
11.20 Uhr Gruppe 1 besucht die Ausstellungen im Erich-Maria-RemarqueZentrum; Gruppe 2 startet mit der Führung im Rathaus
12:30 Uhr gem. Mittagessen im Restaurant „Ahoi Steffen Henssler“, Domhof 9
anschl.: individuelle Zeit
14:45 Uhr Check-in Felix-Nussbaum-Museum
15.00 Uhr Führung durch die Sonder-Ausstellung im Felix-Nussbaum-Haus (ca. 1 ½ Std. - Gruppen 1 u. 2 parallel)
16.30 Uhr individuelle Zeit (z.B. Erkunden weiterer Bereiche des MQ)
17:30 Uhr Rückfahrt ab Haltebucht an der Lotter Straße (neben dem Felix-Nussbaum-Haus, gegenüber VHS) nach Bad Pyrmont

Teilnehmerzahl: max. 38

Anmeldeschluss: 22.09.2023 (Bitte beachten Sie dass eine Abmeldung nach dieser Frist nicht mehr kostenfrei möglich ist, sofern keine Nachrücker gefunden werden. Wir empfehlen Ihnen, eine Reiserücktrittskostenversicherung abzuschließen)

Der Reisepreis beträgt 69 €, und beinhaltet die Busfahrt, Eintritte, Führungen einschl.
Trinkgelder. Der Besuch im Ahoi-Restaurant ist nicht enthalten. Bitte überweisen Sie
den Betrag bis 25.09.2023 auf das Reisekonto (Stadtsparkasse Bad Pyrmont IBAN: DE35 2545 1345 0000 0591 88.


Anmeldung:

Telefon: 05281 606771

E-Mail: info@museum-pyrmont.de



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Aktuelles & Termine

30. Januar 2026
Donnerstag, 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Beletage ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus geht Marie Holtin (Universität Bremen) in ihrem Vortrag der Frage nach, mit welchem Image Bad Pyrmont in der Zeit des Nationalsozialismus beworben wurde. Inwiefern wurde der Kurort als scheinbar unpolitische ‚Heile Welt' inszeniert? Und in welchem Verhältnis stand dies zum politischen System und der nationalsozialistischen Ideologie? Als zentraler Wirtschaftszeug hatte der Fremdenverkehr für Bad Pyrmont stets eine hohe Bedeutung inne – wie sich dies im ‚Dritten Reich‘ verhielt und welche Bedeutung das Kurwesen und seine Imagebildung unter nationalsozialistischer Herrschaft hatten, das erfahren Sie im Rahmen des Vortrages. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
30. Januar 2026
Im Februar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 15. Februar um 11 Uhr und am 25. Februar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
29. Januar 2026
18. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Die Geschichte jüdischer Menschen in Bad Pyrmont geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Mit ‚Machtübernahme' der Nationalsozialisten änderte sich das Leben vieler Bad Pyrmonter Juden: Boykotte jüdischer Geschäfte, Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben und die eskalierende Gewalt der Reichspogromnacht schlugen sich auch hier vor Ort nieder. Der Vortrag greift die Verfolgungsgeschichte jüdischer Menschen aus Bad Pyrmont auf und richtet den Blick vor allem auf die systematische, finanzielle Ausbeutung, die ‚Arisierung‘. Anhand ausgewählter biografischer Beispiele wird es in dem Vortrag darum gehen, in welchem Maße das NS-Regime jüdischen Menschen bereits vor der Deportation die Lebensgrundlagen entzog. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
27. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Lesung von Agnes Imhof "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank" Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus liest die Autorin Agnes Imhof aus ihrem Roman "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank": 1942. Als Otto Frank seine Sekretärin Miep Gies um Unterstützung bittet, zögert sie keine Sekunde: Sie wird der Familie beim Untertauchen helfen. Eine Zeit der Ungewissheit in ständiger Angst beginnt und für Miep wird ihr besorgtes Herzklopfen zum täglichen Begleiter. Während die Familie Frank sich im Amsterdamer Hinterhaus versteckt, besorgt Miep heimlich Lebensmittel und leistet der Familie in den kommenden zwei Jahren Gesellschaft. Vor allem die wissbegierige Anne löchert die Helferin immer wieder mit Fragen und hält ihre Erlebnisse in ihrem Tagebuch fest. Doch Krieg und Überwachung machen es zunehmend schwerer, den brüchigen Anschein von Normalität zu wahren. Vor allem angesichts der Frage, die Miep umtreibt: Wie lange kann sie die Menschen, die ihr vertrauen, noch beschützen? Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit das Buch zu kaufen (€16) und signieren zu lassen. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
Donnerstag, 5. März 2026 um 19.30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Strasse 53) Das Tagebuch der Anne Frank Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren Begleitend zu unserer Sonderausstellung freuen wir uns auf ein Gastspiel des jungen Theaters des Landestheater Detmold: »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste. In ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Diese Veranstaltung wird von der Pyrmonter Theater Companie organisiert und unterstützt von den Stadtwerken Bad Pyrmont.
26. Januar 2026
15. März, 16 Uhr im Quäkerhaus (Bombergallee 9) Konzert-Lesung „Ein Quäker-Ehepaar in Nazi-Deutschland“ Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus veranstaltet die Quäker Gruppe Bad Pyrmont einen besonderen Nachmittag zur Geschichte des Ehepaars Friedrich. Als die Hitlerjugend 1934 das neu erbaute Quäkerhaus beschlagnahmen wollte, zog das Quäker-Ehepaar Mary und Leonhard Friedrich aus Nürnberg nach Bad Pyrmont um es zu schützen. Es folgten turbulente Zeiten, 1942 -1945 war Leonhard in Buchenwald inhaftiert. Anhand Marys Tagebüchern schrieb ihre Tochter Brenda ein lebendiges Zeitzeugnis über die NS-Zeit im Quäkerhaus und der Stadt Pyrmont bis 1966. Das Buch erschien im Jahr 2000. Ein Nachdruck ist geplant. Musikalisch wird die Lesung begleitet von Thorsten Schiefer am Flügel. Eintritt frei. Im Anschluss bitten wir um eine Spende für den Erhalt und Betrieb des Quäkerhauses als öffentlichen Veranstaltungsort. Reservierung möglich Tel.: 05281/4413, gerne über das Kontaktformular