Termine

11. Dezember 2023

4.-5. Mai: Bus-Exkursion auf den Spuren von Beuys und den Römern

Foto: Rainer Lippert

4. bis 5. Mai

Auf den Spuren von Beuys und den Römern – 2-tägige Bus-Exkursion nach Bedburg-Hau, Xanten und Duisburg


Kaum jemand hat die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts so geprägt wie Joseph Beuys. Mit rd. 5.000 Werken besitzt das Museum Schloss Moyland in Bedburg-Hau die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers.


Grund genug uns auf die Spuren von Beuys zu begeben und neben Schloss Moyland weitere
Orte am Niederrhein zu bereisen wie z. B. die Römer-, Dom- und Siegfriedstadt Xanten, in der
Beuys vor 35 Jahren ausgestellt hat. Dort erfahren wir aber vor allem, welche Schätze es vor
2.000 Jahren am Niederrhein gab. Die Ursprünge Xantens reichen zwar noch weiter in die Vergangenheit zurück, aber die Römer haben deutliche Spuren am Niederrhein hinterlassen. Der Archäologische Park Xanten (APX) ist heute das größte Freilichtmuseum Deutschlands. Dort
befinden sich Originalreste und rekonstruierte Bauten, die einen lebendigen Eindruck davon
vermitteln, wie Cäsars Truppen gelebt, gearbeitet und gebadet haben. Aber auch der beeindruckende Dom St. Viktor gilt als großer Anziehungspunkt in der Stadt – sei es aus geistlichen oder kunsthistorisch-musealen Motiven. Er gilt als die größte Kirche zwischen Köln und Nordsee und beherbergt viele Kunstschätze.


Eine Übernachtung im Hotel van Bebber mitten in der historischen Altstadt Xantens, einem
Haus mit einer 200jährigen Geschichte, wo einst schon Größen wie Napoleon und Winston
Churchill und viele mehr am offenen Kamin ihren Kaffee genossen haben, rundet den
Aufenthalt ab.


Bevor wir am Abend des 05.05.2024 wieder nach Bad Pyrmont zurückkehren,
stehen noch 2 Museumsbesuche zur Auswahl mitten in Duisburg auf dem Programm. Sie haben die Qual der Wahl: Möchten Sie das in vielerlei Hinsicht sehenswerte Museum Küppersmühle (MKM) direkt am Duisburger Innenhafen kennenlernen? Dort findet man eine der umfangreichsten Sammlungen deutscher Kunst nach 1945, u.a. Werke von Georg Baselitz, Jörg Immendorf, Anselm Kiefer und Gerhard Richter. Zum Zeitpunkt unseres Besuches zeigt das Museum die Sammlung Haniel, in der auch Positionen aus dem Informel, einer Kunstrichtung, die in der Aufbruchstimmung der 40er/50er Jahre entstand, zu sehen sein werden.


Oder interessieren Sie sich für eine Führung durch die Highlights der Sammlung internationaler Skulptur und Objektkunst der Moderne im Lehmbruck Museum? Sie umfasst bedeutende Beispiele der Klassischen Moderne, des Expressionismus und des Surrealismus. In der Sammlung finden sich Werke Künstlerpersönlichkeiten wie z. B. Ernst Barlach, Joseph Beuys, Salvador Dalí, Käthe Kollwitz, René Magritte oder Niki de Saint Phalle. Und ... im Lehmbruck-Museum hat Beuys wenige Tage vor seinem Tod seine letzte Rede gehalten.


Bisher geplanter Reiseverlauf:
Samstag, 04.05.2024:
08:00 Uhr Abfahrt ab Parkplatz Tierpark nach Bedburg-Hau zum Schloss Moyland
(vorauss. Ankunft: 12.00 Uhr)
12:30 Uhr 1-stündige Führung zu Leben und Werk Josef Beuys im Dialog mit
Installationen, Bildern u. Objekten des niederländischen Künstlers Lennart
Lahuis, der den Umgang von Beuys mit den vier Elementen Wasser, Feuer,
Erde und Luft in den Blick nimmt.
13.30 Uhr freie Zeit (Gelegenheit zum Besuch Museumscafé, weiterer
Ausstellungsflächen und/oder dem Skulpturenpark am Schloss)
15:30 Uhr Weiterfahrt nach Xanten, anschl. Check-in Hotel van Bebber, Klever Str. 12
17:00 Uhr Start am Dom St. Viktor zu einer 1stündigen Domführung (2 Gruppen)
19:00 Uhr Abendessen und gemütlicher Ausklang im Restaurant „Vittorio“
im Hotel van Bebber


Sonntag, 05.05.2024:
09:45 Uhr Check-out Hotel und Koffer im Bus verstauen, anschl. Gang/Fahrt zum APX
10:15 Uhr Check-in Archäologischer Park, Eingang „Stadtzentrum“, Am Amphitheater 1
10:30 Uhr Start einer 1-stündigen Führung durch den Park, anschl. freie Zeit
12:00 Uhr Abfahrt nach Duisburg
13:00 Uhr gemeinsames Mittagessen im Café Museum, Friedr.-Wilh.-Str. 64 a
Variante 1*):
14:30 Uhr Gang zum Lehmbruck-Museum, Friedrich-Wilhelm-Str. 40, u. Check-in
15:00 Uhr 1-stündige Führung durch die Highlights der Skulpturen-Ausstellung
Variante 2*):
14:30 Uhr Busfahrt (10 Min.) zum Museum Küppersmühle und Check-in
15:00 Uhr 1-stündige Führung durch die Highlights der Sammlungen mit Werken z. B.
von G. Baselitz, J. Immendorf, A. Kiefer und G. Richter
*) Hilfreich wäre es, wenn Sie sich bereits bei der Anmeldung zur Exkursion
für eine Variante entscheiden könnten, da jeweils nur max. 25 Personen
pro Museumsführung zugelassen sind!
17:00 Uhr Rückfahrt
20:00 Uhr geschätzte Ankunft in Bad Pyrmont


Teilnehmerzahl: max. 36


Anmeldeschluss: 01.02.2024!!!


Der
Reisepreis beträgt 225 € bei Unterbringung im Doppelzimmer pro Person, und beinhaltet
die Busfahrt, Übernachtung/Frühstück im Hotel, Citytax, Eintritte, Führungen einschl. sämtlicher Trinkgelder, Getränke im Bus sowie Schnittchen auf der Hinfahrt.
Für die Buchung eines Einzelzimmers fallen 30 € zusätzlich an (= 255 €).

Bitte überweisen Sie den Betrag bis 02.04.2024 auf das Reisekonto:

Stadtsparkasse Bad Pyrmont IBAN: DE35 2545 1345 0000 0591 88


Anmeldung:

Telefon: 05281 606771

E-Mail: info@museum-pyrmont.de

oder über das Anmeldeformular



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Aktuelles & Termine

30. Januar 2026
Donnerstag, 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Beletage ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus geht Marie Holtin (Universität Bremen) in ihrem Vortrag der Frage nach, mit welchem Image Bad Pyrmont in der Zeit des Nationalsozialismus beworben wurde. Inwiefern wurde der Kurort als scheinbar unpolitische ‚Heile Welt' inszeniert? Und in welchem Verhältnis stand dies zum politischen System und der nationalsozialistischen Ideologie? Als zentraler Wirtschaftszeug hatte der Fremdenverkehr für Bad Pyrmont stets eine hohe Bedeutung inne – wie sich dies im ‚Dritten Reich‘ verhielt und welche Bedeutung das Kurwesen und seine Imagebildung unter nationalsozialistischer Herrschaft hatten, das erfahren Sie im Rahmen des Vortrages. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
30. Januar 2026
Im Februar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 15. Februar um 11 Uhr und am 25. Februar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
29. Januar 2026
18. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Die Geschichte jüdischer Menschen in Bad Pyrmont geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Mit ‚Machtübernahme' der Nationalsozialisten änderte sich das Leben vieler Bad Pyrmonter Juden: Boykotte jüdischer Geschäfte, Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben und die eskalierende Gewalt der Reichspogromnacht schlugen sich auch hier vor Ort nieder. Der Vortrag greift die Verfolgungsgeschichte jüdischer Menschen aus Bad Pyrmont auf und richtet den Blick vor allem auf die systematische, finanzielle Ausbeutung, die ‚Arisierung‘. Anhand ausgewählter biografischer Beispiele wird es in dem Vortrag darum gehen, in welchem Maße das NS-Regime jüdischen Menschen bereits vor der Deportation die Lebensgrundlagen entzog. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
27. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Lesung von Agnes Imhof "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank" Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus liest die Autorin Agnes Imhof aus ihrem Roman "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank": 1942. Als Otto Frank seine Sekretärin Miep Gies um Unterstützung bittet, zögert sie keine Sekunde: Sie wird der Familie beim Untertauchen helfen. Eine Zeit der Ungewissheit in ständiger Angst beginnt und für Miep wird ihr besorgtes Herzklopfen zum täglichen Begleiter. Während die Familie Frank sich im Amsterdamer Hinterhaus versteckt, besorgt Miep heimlich Lebensmittel und leistet der Familie in den kommenden zwei Jahren Gesellschaft. Vor allem die wissbegierige Anne löchert die Helferin immer wieder mit Fragen und hält ihre Erlebnisse in ihrem Tagebuch fest. Doch Krieg und Überwachung machen es zunehmend schwerer, den brüchigen Anschein von Normalität zu wahren. Vor allem angesichts der Frage, die Miep umtreibt: Wie lange kann sie die Menschen, die ihr vertrauen, noch beschützen? Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit das Buch zu kaufen (€16) und signieren zu lassen. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
Alte Briefe und Urkunden, die in unseren Schubladen schlummern, sind in Schriften geschrieben, die es heute so nicht mehr gibt und die kaum noch jemand lesen kann: Sütterlin und Kurrent. Am 3. März wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen diesen alten Schriften zuwenden und versuchen sie zu entziffern. Von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr können Sie bei uns im Museum die Grundlagen der sogenannten Paläographie erlernen. Sind Sie daran interessiert, melden Sie sich bitte unter info@museum-pyrmont.de oder telefonisch unter 05281 606771 an. Haben Sie selber ein paar Schätze in Ihren Schubladen? Bringen Sie die gerne mit und wir schauen sie uns gemeinsam an. Teilnahmegebühren: 10 Euro Museumsvereinsmitglieder: 5 Euro
27. Januar 2026
Donnerstag, 5. März 2026 um 19.30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Strasse 53) Das Tagebuch der Anne Frank Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren Begleitend zu unserer Sonderausstellung freuen wir uns auf ein Gastspiel des jungen Theaters des Landestheater Detmold: »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste. In ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Diese Veranstaltung wird von der Pyrmonter Theater Companie organisiert und unterstützt von den Stadtwerken Bad Pyrmont. Ticktes sind für 18 Euro bei der Touristen Information erhältlich.