Termine

2. September 2025

Rückblick: Hessische Highlights

Unter der Überschrift „Hessische Highlights“ unternahm eine Gruppe unseres Museumsvereins vom 29. – 31.08. eine 3-tägige Bus-Exkursion zu den zwei größten Städten in Hessen. Gestartet wurde am Freitag in der Landeshauptstadt Wiesbaden mit einer Schnupper-Stadtführung für die aus 38 Mitgliedern bestehende Gruppe. Fehlen durfte dabei nicht der Besuch des beeindruckenden Kurhauses im neoklassizistischen Stil, das zwischen 1904 und 1907 erbaut wurde. Infos über die weitere reiche architektonische Vielfalt Wiesbadens bekamen wir ebenfalls gezeigt und erklärt. 26 natürlich heiße Thermalquellen sprudeln in der Stadt, allen voran der bekannte und heißeste, der Kochbrunnen. Bei einer Temperatur von etwas über 66° musste sich jedoch niemand von uns die Finger verbrennen. Den Nachmittag verbrachte die Gruppe im Jahr 2024 neu gebauten Museum Reinhard Ernst, das sich durch moderne Architektur und internationale abstrakte Kunst aus der privaten Sammlung des Namensgebers auszeichnet.

Am nächsten Tag erwartete uns vor dem Hotel ein Ehepaar, das als zertifizierte Kultur- und Weinbotschafter bestens über das Rheingau informiert war. So konnten sie uns zuerst im Bus auf dem Weg zum Kloster Eberbach ausführliche Infos über den Rheingau geben, bevor wir dann durch die bekannte Klosteranlage geführt wurden. Ohne mittägliche Stärkung geht nichts und so verbrachten unsere Mitglieder eine entspannte Mittagspause im Gelben Haus in Eltville. Im Anschluss führten uns die beiden Kultur- und Weinbotschafter durch das beschauliche Städtchen und zum Schluss gab es noch eine Weinverkostung am Weinprobierstand am Rhein bei Sonnenschein. Zum späten Nachmittag war aber noch nicht Schluss mit dem Exkursionsprogramm: Ein besonderes Fahrerlebnis mit der historischen Nerobergbahn zum Neroberg, von dem man eine schöne Aussicht auf die Stadt hat, rundete den erlebnisreichen Tag ab. Den Abend verbrachte jeder nach seinen Wünschen.

Am letzten Tag fuhr uns unser Busfahrer Michael Herter nach Frühstück und Check-out aus unserem Wiesbadener Hotel zur größten Stadt Hessens - Frankfurt. Dort bot das an dem Wochenende stattfindende Museumsuferfest ein beeindruckendes Spektakel. Aber bevor jeder nach individuellem Interesse das Fest und das ein oder andere Museum besuchte, gab es einen Überblick über die Geschichte der Stadt bei zwei Stadtführungen. Im Anschluss erläuterte uns unsere Museumsleiterin Melanie Mehring im Deutschen Romantikmuseum ein Ölbild von Christian Georg Schütz I., das er 1775 gemalt hat und einen Blick auf Bad Pyrmont zeigt. Wie schön, unsere Kurstadt in einem solchen Umfeld zu entdecken.



Nach diesem erlebnisreichen Wochenende konnte jeder bei der Rückreise in das beschauliche Weserbergland überlegen, was wohl sein persönliches Highlight war.


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Aktuelles & Termine

21. Mai 2026
Im Mai bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 10. Mai um 11 Uhr und am 20. Mai um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier. Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
21. Mai 2026
Begleitend zur Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus laden das Museum und die Pyrmonter Theater Companie zu einem informativen Abend rund um die Musiklandschaft Bad Pyrmonts vor und nach der ‚Machtübernahme’ der Nationalsozialisten 1933 ein. Der Abend stellt die Musikfeste der „Neuen Musik“ in Bad Pyrmont 1930 und 1931 in den Fokus und will diese ganz besondere Sternstunde der Avantgarde in der Kurstadt beleuchten. Mit Bild und Tonbeispielen und anhand der Biografien einiger seiner prominenten Vertreter wird ein Einblick in das Lebensgefühl und Kulturverständnis dieser kurzen, so aufregenden Blütezeit der Moderne gegeben - und wie es dann nach 1933 weiterging… Eintritt: 5€; Museumsvereinsmitglieder frei
von Klaus Blome 8. Mai 2026
Das Museum im Schloss hat am Maifeiertag, Christi Himmelfahrt und Pfingstsonntag von 10 bis 17 Uhr g eöffnet . Pfingstmontag ist das Museum geschlossen. Die "Villa am Palmengarten" (Außenstelle der Sonderausstellung "Ein Weltbad wie Pyrmont") hat an den Feiertagen nicht geöffnet. Wir wünschen schöne Feiertage und freuen uns auf Ihren Besuch!
21. April 2026
2. Juni, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Was ist eigentlich das Besondere am Bad Pyrmonter Wasser? Warum hat es so eine große Bedeutung für die Stadt und warum ist es in aller Welt bekannt? Begeben Sie sich mit Museumsleiterin Melanie Mehring auf eine Zeitreise in die über 2000-jährige Geschichte Pyrmonts und erfahren Sie Interessantes, Wissenswertes und Kurioses rund um die Bad Pyrmonter Quellen. Erhalten Sie dabei exklusive Einblicke in die Museumssammlung und tauchen Sie mit originalen Exponaten in längst vergangene Zeiten ein. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Wasser-Fest Bad Pyrmont Eintritt: 5 Euro (Museumsvereinsmitglieder frei) nur Abendkasse
20. April 2026
2. Juni, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Museum im Schloss feiert am Sieben Schlösser Erlebnistag 500 Jahre Festung Pyrmont mit einer Sonderführung Ab 1526 – vor genau 500 Jahren – ließ Graf von Spiegelberg eine künstliche Insel in einem sumpfigen Gebiet im Pyrmonter Tal aufschütten. Darauf baute er eine Festungsanlage, die die Grafschaft beschützen sollte. Einige Jahre später baute sein Sohn ein erstes Schloss. Ab 1706 entstand ein neues Schloss, in dem sich heute das Museum befindet. Erfahren Sie in der Sonderführung zum 500-jährigen Festungsjubliläum am Sieben Schlösser Erlebnistag Spannendes und Wissenswertes zu Geschichte und Aufbau der Festungsanlage und des Schlosses. Treffpunkt: Museumskasse  Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studierende und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei)
14. April 2026
Begleitend zu unserer Sonderausstellung entstand in einem generationsübergreifenden Projekt der Pyrmonter Theater Companie das bewegende Hörspiel "Kind, das ist die Zeit!". Am 13. Dezember feierte das Hörspiel seine Premiere im Quäkerhaus und ist nun über den Audioguide des Museums und hier abrufbar. Fast ein Jahr lang haben Bad Pyrmonter jeden Alters an diesem speziellen Hörstück gearbeitet und die Geschichte und ihre Rollen selber entwickelt. SchauspielerInnen der Theater Companie standen als Sprachcoaches und Dramaturgen zur Seite. In dem Hörspiel geht es um eine Geschichte, die in der Kriegszeit in Bad Pyrmont spielt. Anhand eines alten Fotos, dass die Enkelin ihrer Oma ins Seniorenheim mitbringt, verweben sich in der Rückschau der alten Dame die berührende (und wahre) Geschichte einer jüdischen Arztfamilie und einer jungen Krankenschwester, die in einem Lazarett der Kurstadt Dienst leisten muss… Die Musik schuf der Komponist und musikalische Leiter der Pyrmonter Theater Companie, Mathias Weibrich. Bei den Tonaufnahmen waren insgesamt 33 SprecherInnen beteiligt. Im Studio standen dann Profis und Amateure gemeinsam vor den Mikrofonen. Das Ergebnis gibt es nun in einer öffentlichen Präsentation zu hören. Danach kann es u.a. über die Web Seite des Museums angehört werden. Das Projekt wurde gefördert von der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, der Klosterkammer Hannover, dem Landschaftsverband Hameln-Pyrmont und dem Förderverein der Pyrmonter Theatercompanie.