Termine

31. Mai 2017

"Nachts im Museum". Zweite Museums-Sommernacht am 17. Juni 2017 - 18 bis 24 Uhr

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr lockt das Museum im Schloss wieder mit einem besonderen Programm

Insgesamt 12 Museen aus dem gesamten Landkreis nehmen in diesem Jahr wieder an der gemeinschaftlichen Aktion der Museumslandschaft Hameln-Pyrmont e.V. teil und bieten für die Besucher zu später Stunde ein buntes und vielfältiges Programm an.

Das Museum im Schloss Bad Pyrmont öffnet an diesem Abend von 18 bis 24 Uhr und lädt alle Neugierigen ein, das Museum einmal in einem besonderen Ambiente zu erleben und mit anderen Augen zu betrachten.  


Die Museumsräume und der kleine Schlosshof werden zu diesem Anlass farbig illuminiert und so besonders in Szene gesetzt. Die Dauerausstellung und die historischen Räume der Beletage laden durchgehend zu einem Besuch ein, zudem bieten Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums Bad Pyrmont an diesem Abend regelmäßig Kurzführungen durch die Dauerausstellung an. 

Besonderes Highlight: Im letzten Jahr konnten die Besucher an der Kunst-Mitmach-Aktion „DEN BRUCH WAGEN“ der Mosaik-Künstlerin Tanja Flügel teilnehmen, aus den hierbei entstandenen Scherben ist im Laufe des Jahres eine Skulptur für das Museum entstanden, die nun im Rahmen der diesjährigen Museums-Sommernacht präsentiert wird. Gemeinsam mit Museumsleiterin Vanessa Charlotte Heitland können die Besucher an diesem Abend mit ihr in den Dialog treten. 

Musikalisch sorgt wie schon im letzten Jahr ab 20 Uhr wieder die Band FLOOD’N FIRE aus Detmold für Stimmung in der Beletage mit dem Besten aus 60 Jahren Rock, Pop, Soul, Funk & Blues. 

Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz, dafür sorgt das Team vom „Knopfbock im Schloss“, der seit April neu eröffneten Gastronomie im ehemaligen Schlosscafé, das die Besucher im Museum und bei gutem Wetter auf der Schlossterrasse mit einer reichhaltigen Auswahl an Getränken versorgt. Darüber hinaus lädt der Biergarten im kleinen Schlosshof mit seinem besonderen Flair zum Verweilen ein.

Der Eintritt zur Museums-Sommernacht ist frei. Um Spenden wird gebeten. 

Veranstaltungsprogramm aller teilnehmenden Museen zum Download:

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Aktuelles & Termine

27. März 2026
7. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont „Adressat unbekannt“ – Ein Briefroman als Lesung mit der Pyrmonter Theater Companie Im Rahmen der Sonderausstellung im Schloss bietet die Pyrmonter Theater Companie eine ganz besondere Lesung an: „Adressat unbekannt“ ist ein Briefroman der Autorin Kathrine Kressmann Taylor der erstmals 1938 veröffentlicht, wurde. Er ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft. Max Eisenstein und Martin Schulse betreiben 1932 gemeinsam eine Galerie in San Francisco. Während der Jude Max Eisenstein in den USA bleibt, kehrt Schulse mit seiner Familie nach Deutschland zurück. Nur wenige Monate später hat sich der Opportunist zum Vollblut-Nazi entwickelt, kündigt die Freundschaft auf, geht auf Distanz. Da erreicht ihn eine letzte dringende Bitte seines ehemaligen Freundes aus den USA: Er möge seiner Schwester Griselle, die noch in Deutschland ist, zur Flucht helfen – Schulse verweigert dies nicht nur, sondern liefert die Frau, mit der er einst ein Verhältnis hatte, sogar den Nazi-Schergen aus. Die New York Times urteilte: „Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann.“ Gelesen von Carl-Herbert Braun und Jörg Schade. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
25. März 2026
Begleitend zu unserer Sonderausstellung entstand in einem generationsübergreifenden Projekt der Pyrmonter Theater Companie das bewegende Hörspiel "Kind, das ist die Zeit!". Am 13. Dezember feierte das Hörspiel seine Premiere im Quäkerhaus und ist nun über den Audioguide des Museums und hier abrufbar. Fast ein Jahr lang haben Bad Pyrmonter jeden Alters an diesem speziellen Hörstück gearbeitet und die Geschichte und ihre Rollen selber entwickelt. SchauspielerInnen der Theater Companie standen als Sprachcoaches und Dramaturgen zur Seite. In dem Hörspiel geht es um eine Geschichte, die in der Kriegszeit in Bad Pyrmont spielt. Anhand eines alten Fotos, dass die Enkelin ihrer Oma ins Seniorenheim mitbringt, verweben sich in der Rückschau der alten Dame die berührende (und wahre) Geschichte einer jüdischen Arztfamilie und einer jungen Krankenschwester, die in einem Lazarett der Kurstadt Dienst leisten muss… Die Musik schuf der Komponist und musikalische Leiter der Pyrmonter Theater Companie, Mathias Weibrich. Bei den Tonaufnahmen waren insgesamt 33 SprecherInnen beteiligt. Im Studio standen dann Profis und Amateure gemeinsam vor den Mikrofonen. Das Ergebnis gibt es nun in einer öffentlichen Präsentation zu hören. Danach kann es u.a. über die Web Seite des Museums angehört werden. Das Projekt wurde gefördert von der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, der Klosterkammer Hannover, dem Landschaftsverband Hameln-Pyrmont und dem Förderverein der Pyrmonter Theatercompanie. 
1. März 2026
Alte Briefe und Urkunden, die in unseren Schubladen schlummern, sind in Schriften geschrieben, die es heute so nicht mehr gibt und die kaum noch jemand lesen kann: Sütterlin und Kurrent. Am 3. März wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen diesen alten Schriften zuwenden und versuchen sie zu entziffern. Von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr können Sie bei uns im Museum die Grundlagen der sogenannten Paläographie erlernen. Sind Sie daran interessiert, melden Sie sich bitte unter info@museum-pyrmont.de oder telefonisch unter 05281 606771 an. Haben Sie selber ein paar Schätze in Ihren Schubladen? Bringen Sie die gerne mit und wir schauen sie uns gemeinsam an. Teilnahmegebühren: 10 Euro Museumsvereinsmitglieder: 5 Euro
26. Februar 2026
Donnerstag, 5. März 2026 um 19.30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Strasse 53) Das Tagebuch der Anne Frank Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren Begleitend zu unserer Sonderausstellung freuen wir uns auf ein Gastspiel des jungen Theaters des Landestheater Detmold: »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste. In ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Diese Veranstaltung wird von der Pyrmonter Theater Companie organisiert und unterstützt von den Stadtwerken Bad Pyrmont. Ticktes sind für 18 Euro bei der Touristen Information erhältlich.
23. Februar 2026
15. März, 16 Uhr im Quäkerhaus (Bombergallee 9) Konzert-Lesung „Ein Quäker-Ehepaar in Nazi-Deutschland“ Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus veranstaltet die Quäker Gruppe Bad Pyrmont einen besonderen Nachmittag zur Geschichte des Ehepaars Friedrich. Als die Hitlerjugend 1934 das neu erbaute Quäkerhaus beschlagnahmen wollte, zog das Quäker-Ehepaar Mary und Leonhard Friedrich aus Nürnberg nach Bad Pyrmont um es zu schützen. Es folgten turbulente Zeiten, 1942 -1945 war Leonhard in Buchenwald inhaftiert. Anhand Marys Tagebüchern schrieb ihre Tochter Brenda ein lebendiges Zeitzeugnis über die NS-Zeit im Quäkerhaus und der Stadt Pyrmont bis 1966. Das Buch erschien im Jahr 2000. Ein Nachdruck ist geplant. Musikalisch wird die Lesung begleitet von Thorsten Schiefer am Flügel. Eintritt frei. Im Anschluss bitten wir um eine Spende für den Erhalt und Betrieb des Quäkerhauses als öffentlichen Veranstaltungsort. Reservierung möglich Tel.: 05281/4413, gerne über das Kontaktformular
22. Februar 2026
Im Februar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 15. Februar um 11 Uhr und am 25. Februar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.