Termine

27. Juni 2023

Angebote für Schulklassen

Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung "Romantik 2.0 - Magdalena Hohlweg" bietet das Museum im Schloss auch ein abgestimmtes Begleitprogramm für Schüler aller Altersklassen.


Für weitere Informationen und zur Terminvereinbarung (auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten des Museums) stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung:


Per E-Mail: info@museum-pyrmont.de

Oder telefonisch: 05281 606771


Für Schulklassen der Jahrgangsstufe 1-5: Kunst und Natur gehören zusammen



Was kann alles aus den kleinsten Resten unseres Alltags entstehen? Die Künstlerin Magdalena Hohlweg lädt dazu ein, mit ihr zusammen eigene großartige Kunst im ganz kleinen Format zu gestalten. Beobachten, in der Natur abgucken, ausprobieren – und schon können die Schüler*Innen eigene ganz fantastische Käferarten entwerfen. Insekten sind wie kleine Kunstwerke. Die Schüler*Innen können ihr eigenes Miniaturwerk aus Kunst und Natur erschaffen. Denn die allerkleinsten Dinge unseres Alltags stecken voller Überraschungen, wenn man sie mit Liebe und Fantasie betrachtet.

Kinder entdecken Kunst und Natur in ihrem direkten Umfeld. Ein wenig Feinmotorik ist gefragt, aber zusammen schaffen wir das - großartige Kunst mit einfachsten Mitteln. Altersgerecht und spielerisch fragen wir uns: Ist das Natur oder Kunst? Ist das Kunst oder kann das weg?

Jedes Kind darf sein selbst gestaltetes Insektenwesen im passenden kleinen Schaukasten natürlich mit nach Hause nehmen. Oder es wird Teil der Ausstellung in der extra eingerichteten Käfer- Galerie.

Für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 6: Romantik? Oder alles nur noch 2.0?


Für ihre Miniaturcollagen sammelt Magdalena Hohlweg die belanglosesten Überbleibsel, wo sie geht und steht. Die allerletzten fragwürdigen Krümel werden hier zur Kunst erhoben - sozusagen die letzten Reste unseres alltäglichen Lebens. Daraus entwickelt sie Szenen voller verwirrend echt wirkender Insekten oder winziger Vogelgestalten. Die kleinen Werke überraschen mit einer eigenwilligen Ästhetik.

Aber was bringt uns eine romantische Sicht auf eine paradiesische Welt, die es längst nicht mehr gibt? Hat Romantik noch Platz? Oder geht`s nur noch digital?

Lasst uns zusammen eine neue Sicht auf die Dinge wagen. Die freischaffende Künstlerin Magdalena Hohlweg lebt und arbeitet in Bad Pyrmont. Sie lädt Euch ein, mit ihr persönlich auf eine hoffnungsfrohe Suche nach neuen Perspektiven zu gehen. Und zwar nicht an weit entfernten Sehnsuchtsorten, sondern da, wo wir gerade gehen und stehen.

Wer weiß – vielleicht werdet ihr danach auch alles mal etwas anders betrachten wollen...


Wir danken dem Museumsverein im Schloss Pyrmont e. V. und der Stiftung der Stadtsparkasse Bad Pyrmont sehr herzlich für die Unterstützung!

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Aktuelles & Termine

1. März 2026
Alte Briefe und Urkunden, die in unseren Schubladen schlummern, sind in Schriften geschrieben, die es heute so nicht mehr gibt und die kaum noch jemand lesen kann: Sütterlin und Kurrent. Am 3. März wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen diesen alten Schriften zuwenden und versuchen sie zu entziffern. Von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr können Sie bei uns im Museum die Grundlagen der sogenannten Paläographie erlernen. Sind Sie daran interessiert, melden Sie sich bitte unter info@museum-pyrmont.de oder telefonisch unter 05281 606771 an. Haben Sie selber ein paar Schätze in Ihren Schubladen? Bringen Sie die gerne mit und wir schauen sie uns gemeinsam an. Teilnahmegebühren: 10 Euro Museumsvereinsmitglieder: 5 Euro
26. Februar 2026
Donnerstag, 5. März 2026 um 19.30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Strasse 53) Das Tagebuch der Anne Frank Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren Begleitend zu unserer Sonderausstellung freuen wir uns auf ein Gastspiel des jungen Theaters des Landestheater Detmold: »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste. In ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Diese Veranstaltung wird von der Pyrmonter Theater Companie organisiert und unterstützt von den Stadtwerken Bad Pyrmont. Ticktes sind für 18 Euro bei der Touristen Information erhältlich.
23. Februar 2026
15. März, 16 Uhr im Quäkerhaus (Bombergallee 9) Konzert-Lesung „Ein Quäker-Ehepaar in Nazi-Deutschland“ Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus veranstaltet die Quäker Gruppe Bad Pyrmont einen besonderen Nachmittag zur Geschichte des Ehepaars Friedrich. Als die Hitlerjugend 1934 das neu erbaute Quäkerhaus beschlagnahmen wollte, zog das Quäker-Ehepaar Mary und Leonhard Friedrich aus Nürnberg nach Bad Pyrmont um es zu schützen. Es folgten turbulente Zeiten, 1942 -1945 war Leonhard in Buchenwald inhaftiert. Anhand Marys Tagebüchern schrieb ihre Tochter Brenda ein lebendiges Zeitzeugnis über die NS-Zeit im Quäkerhaus und der Stadt Pyrmont bis 1966. Das Buch erschien im Jahr 2000. Ein Nachdruck ist geplant. Musikalisch wird die Lesung begleitet von Thorsten Schiefer am Flügel. Eintritt frei. Im Anschluss bitten wir um eine Spende für den Erhalt und Betrieb des Quäkerhauses als öffentlichen Veranstaltungsort. Reservierung möglich Tel.: 05281/4413, gerne über das Kontaktformular
22. Februar 2026
7. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont „Adressat unbekannt“ – Ein Briefroman als Lesung mit der Pyrmonter Theater Companie Im Rahmen der Sonderausstellung im Schloss bietet die Pyrmonter Theater Companie eine ganz besondere Lesung an: „Adressat unbekannt“ ist ein Briefroman der Autorin Kathrine Kressmann Taylor der erstmals 1938 veröffentlicht, wurde. Er ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft. Max Eisenstein und Martin Schulse betreiben 1932 gemeinsam eine Galerie in San Francisco. Während der Jude Max Eisenstein in den USA bleibt, kehrt Schulse mit seiner Familie nach Deutschland zurück. Nur wenige Monate später hat sich der Opportunist zum Vollblut-Nazi entwickelt, kündigt die Freundschaft auf, geht auf Distanz. Da erreicht ihn eine letzte dringende Bitte seines ehemaligen Freundes aus den USA: Er möge seiner Schwester Griselle, die noch in Deutschland ist, zur Flucht helfen – Schulse verweigert dies nicht nur, sondern liefert die Frau, mit der er einst ein Verhältnis hatte, sogar den Nazi-Schergen aus. Die New York Times urteilte: „Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann.“ Gelesen von Carl-Herbert Braun und Jörg Schade. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
22. Februar 2026
Im Februar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 15. Februar um 11 Uhr und am 25. Februar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
21. Februar 2026
27. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Lesung von Agnes Imhof "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank" Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus liest die Autorin Agnes Imhof aus ihrem Roman "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank": 1942. Als Otto Frank seine Sekretärin Miep Gies um Unterstützung bittet, zögert sie keine Sekunde: Sie wird der Familie beim Untertauchen helfen. Eine Zeit der Ungewissheit in ständiger Angst beginnt und für Miep wird ihr besorgtes Herzklopfen zum täglichen Begleiter. Während die Familie Frank sich im Amsterdamer Hinterhaus versteckt, besorgt Miep heimlich Lebensmittel und leistet der Familie in den kommenden zwei Jahren Gesellschaft. Vor allem die wissbegierige Anne löchert die Helferin immer wieder mit Fragen und hält ihre Erlebnisse in ihrem Tagebuch fest. Doch Krieg und Überwachung machen es zunehmend schwerer, den brüchigen Anschein von Normalität zu wahren. Vor allem angesichts der Frage, die Miep umtreibt: Wie lange kann sie die Menschen, die ihr vertrauen, noch beschützen? Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit das Buch zu kaufen (€16) und signieren zu lassen. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei