Termine

24. April 2023

8.-10. September: Bus-Exkursion "Kunst im Norden"

8.-10. September

Bus-Exkursion "Kunst im Norden"

Der Museumsverein geht 2023 auf große Fahrt in den Norden! 3 Tage wollen wir uns etlichen Kunsthöhepunkten in Schleswig-Holstein widmen und gleich zu Beginn die NordArt in Büdelsdorf/Rendsburg besuchen, die zu den bedeutendsten jährlichen Ausstellungen zeitge-nössischer Kunst in Europa zählt. Auch wenn sie sich in der weltweiten Kunstszene bereits einen Namen gemacht hat, gilt sie noch als Insider Geheimtipp in Deutschland. Uns erwartet ein um-fassendes Panorama internationaler zeitgenössischer Kunst und mit einer ehemaligen Eisengie-ßerei, der Carlshütte, ein besonderer Ausstellungsort. Nach einer Führung erhalten Sie Gelegen-heit, die Kunst in Ruhe individuell auf sich wirken zu lassen.

Am nächsten Tag fahren wir in das 2022 neugestaltete Emil-Nolde-Haus nach Seebüll, in dem erstmalig nach 2-jähriger Sanierung die Kunstwerke Noldes wieder zu sehen sind. Im Anschluss fahren wir in die Wikingerstadt Schleswig, die Sie nach einer Stadtführung nach eigener Inte-ressenlage erleben können. Auf Wunsch fährt der Bus Sie auch zur bekannten Museumsinsel Schloss Gottorf oder alternativ in das Wikingerdorf Haithabu, wo einen nicht nur ein Muse-um, sondern auch 7 liebevoll hergerichtete Wikingerhäuser in die Zeit der Wikinger an der Schlei versetzen. (Die Interessenlage dazu wird im Bus abgefragt.)

Am letzten Tag legen wir vor der Heimreise noch einen Zwischenstopp in Wedel ein und besu-chen das Geburtshaus von Ernst Barlach, das seit 1987 nach umfangreichem Umbau als Museum mit ständig wechselnden Ausstellungen betrieben wird. Uns erwartet dort eine Sonder-ausstellung mit Werken von Elvira Bach, die zu den großen, bedeutenden Frauen der Kunst des 20. Jahrhunderts zählt. Zum Abschluss stärken wir uns im mediterranen Restaurant „Schulauer Fährhaus“ an der berühmten Schiffsbegrüßungsanlage direkt an der Elbe und hoffen darauf, ein paar interessante Schiffe zu sehen.

Während des Aufenthaltes übernachten wir im Hotel Conventgarten, (Hindenburgstr. 38-42, Rendsburg) direkt am Nordostsee-Kanal und in der Nähe der Hochbrücke mit Schwebefähre, eines des bedeutenden Technikdenkmäler Deutschlands.


Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten):

Freitag, 08.09.2023
8.00 Uhr    Abfahrt Parkplatz am Tierpark Bad Pyrmont
12.30 Uhr   Check-in Ausstellung “NordArt“, Vorwerksallee, 24782 Büdelsdorf
14.00 Uhr   Start einer 90min. Führung (Gruppe 1 und 2)
15.30 Uhr
   freie Zeit; Gelegenheit zum Besuch der Gastronomie vor Ort
17.30 Uhr   Abfahrt zum Check-in Hotel Conventgarten, Rendsburg (2 km)
18.30 Uhr   Abendessen im Hotel (Buffet nach Wahl des Küchenchefs)
20.00 Uhr   „NOK by Night“ (1stündiger Spaziergang entlang des NOK zur Hochbrücke, Überfahrt mit der Schwebefähre; Rückweg durch den Fußgängertunnel unter(!) dem Kanal über eine 56 m lange Rolltreppe.

Samstag, 09.09.2023
8.30 Uhr   Abfahrt mit dem Bus nach Seebüll/Neukirchen ins Kunst- und Atelierhaus von Emil und Ada Nolde (ca. 105 km)
10.30 Uhr   1stündige Führung durch die Ausstellung „Nolde - Zurück Zuhause“; anschl. freie Zeit und Möglichkeit zur Einkehr in die Gastronomie
12.30 Uhr   Busabfahrt nach Schleswig, Tourist-Info Schleswig, Plessenstr. 7
14.00 Uhr   Angebot einer 1½stündigen Stadtführung, u.a. mit Besuch des St. Petri Doms zu Beginn sowie der historischen Fischersiedlung Holm
15.30 Uhr   programmfreie Zeit; hier folgen ein paar Vorschläge zur Gestaltung:
a) Sie bummeln weiter durch Schleswigs Altstadt. Für kulinarischen Genuss sorgen zahlrei-che Cafés u. Restaurants direkt am Hafen oder der unmittelbaren Umgebung. Im Anschluss können Sie zu Fuß entlang der Schlei über die Königswiesen Richtung Museumsinsel zum Parkplatz gehen (Dauer ca. 20 Minuten von den Königswiesen aus).
Oder:
b) Um 15:30 Uhr (direkt nach der Stadtführung) fährt unser Bus Sie zum Parkplatz vor der Museumsinsel Schloss Gottorf, wo Sie die Museen und das Gelände ausgiebig auf eigene Faust erkunden können (Eintritt für alle Museen außer Globushaus: 10 €).
Oder:
c) Derselbe Bus fährt Interessierte ins 5 km entfernte Wikingerdorf Haithabu (UNESCO Welterbe). Dort kann man das Wikingerdorf und/oder das Museum besuchen (Eintritt 9 €). Natürlich bestehen dort auch Einkehrmöglichkeiten.
Wichtig: Der Bus holt diese Gruppe um 17:45 Uhr wieder ab!
17.40 Uhr   Abfahrt vom Parkplatz an der Museumsinsel (Gottorfer Damm 2) zurück ins Hotel nach Rendsburg (ca. 30 km)
19.00 Uhr   gemeinsamer Gang (15 Min.) durch Rendsburg zum Abendessen ins Restaurant „Drei“ mit typisch nordisch-skandinavischer Küche

Sonntag, 10.09.2023
9.45 Uhr   Busabfahrt nach Wedel ins Geburtshaus v. Ernst Barlach, Mühlenstr.1
11.30 Uhr   1stündige Führung durch die Sonderausstellung „Elvira Bach - starke Frauen“ f. Gruppe 1*)
12.45 Uhr   1stündige Führung durch die Sonderausstellung „Elvira Bach - starke Frauen“ f. Gruppe 2*)
*) Die jeweils andere Gruppe besucht parallel den Wedeler Roland und das nah gelegene Stadtmuseum, Küsterstr. 5, inkl. kl. Kaffeepause im Garten.
13.55 Uhr   Busabfahrt zur Schiffsbegrüßungsanlage   
14.00 Uhr   Mittagessen auf der Schiffsbegrüßungsanlage
15.30 Uhr
   Abfahrt nach Bad Pyrmont
19:00 Uhr   voraussichtliche Ankunft am Parkplatz in Bad Pyrmont

Teilnehmerzahl: max. 29

Der Reisepreis beträgt 380 € p. P. im DZ und 430 € im EZ und beinhaltet die Übernachtun-gen/Frühstück, die Busfahrt, Getränke während der Fahrt, Eintritte, Führungen, Trinkgelder sowie das Abendessen am 08.09. im Hotel und das Mittagessen inkl. Getränken an der Schiffsbegrüßungsanlage am 10.09.2023! Evtl. Eintritte für Haithabu sowie Schloss Gottorf sind nicht enthalten.


Anmeldeschluss: 01.08.2023
Eine Abmeldung danach ist nicht mehr kostenfrei möglich, sofern keine Nachrücker ge-funden werden. Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung.


Anmeldung:

Telefon: 05281 606771

E-Mail: info@museum-pyrmont.de

oder über das Anmeldeformular.


Bitte überweisen Sie den Reisepreis bis 15.08.2023 auf das Reisekonto des Museumsvereins:


Stadtsparkasse Bad Pyrmont

IBAN: DE35 2545 1345 0000 0591 88.



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Aktuelles & Termine

1. März 2026
Alte Briefe und Urkunden, die in unseren Schubladen schlummern, sind in Schriften geschrieben, die es heute so nicht mehr gibt und die kaum noch jemand lesen kann: Sütterlin und Kurrent. Am 3. März wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen diesen alten Schriften zuwenden und versuchen sie zu entziffern. Von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr können Sie bei uns im Museum die Grundlagen der sogenannten Paläographie erlernen. Sind Sie daran interessiert, melden Sie sich bitte unter info@museum-pyrmont.de oder telefonisch unter 05281 606771 an. Haben Sie selber ein paar Schätze in Ihren Schubladen? Bringen Sie die gerne mit und wir schauen sie uns gemeinsam an. Teilnahmegebühren: 10 Euro Museumsvereinsmitglieder: 5 Euro
26. Februar 2026
Donnerstag, 5. März 2026 um 19.30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Strasse 53) Das Tagebuch der Anne Frank Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren Begleitend zu unserer Sonderausstellung freuen wir uns auf ein Gastspiel des jungen Theaters des Landestheater Detmold: »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste. In ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Diese Veranstaltung wird von der Pyrmonter Theater Companie organisiert und unterstützt von den Stadtwerken Bad Pyrmont. Ticktes sind für 18 Euro bei der Touristen Information erhältlich.
23. Februar 2026
15. März, 16 Uhr im Quäkerhaus (Bombergallee 9) Konzert-Lesung „Ein Quäker-Ehepaar in Nazi-Deutschland“ Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus veranstaltet die Quäker Gruppe Bad Pyrmont einen besonderen Nachmittag zur Geschichte des Ehepaars Friedrich. Als die Hitlerjugend 1934 das neu erbaute Quäkerhaus beschlagnahmen wollte, zog das Quäker-Ehepaar Mary und Leonhard Friedrich aus Nürnberg nach Bad Pyrmont um es zu schützen. Es folgten turbulente Zeiten, 1942 -1945 war Leonhard in Buchenwald inhaftiert. Anhand Marys Tagebüchern schrieb ihre Tochter Brenda ein lebendiges Zeitzeugnis über die NS-Zeit im Quäkerhaus und der Stadt Pyrmont bis 1966. Das Buch erschien im Jahr 2000. Ein Nachdruck ist geplant. Musikalisch wird die Lesung begleitet von Thorsten Schiefer am Flügel. Eintritt frei. Im Anschluss bitten wir um eine Spende für den Erhalt und Betrieb des Quäkerhauses als öffentlichen Veranstaltungsort. Reservierung möglich Tel.: 05281/4413, gerne über das Kontaktformular
22. Februar 2026
7. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont „Adressat unbekannt“ – Ein Briefroman als Lesung mit der Pyrmonter Theater Companie Im Rahmen der Sonderausstellung im Schloss bietet die Pyrmonter Theater Companie eine ganz besondere Lesung an: „Adressat unbekannt“ ist ein Briefroman der Autorin Kathrine Kressmann Taylor der erstmals 1938 veröffentlicht, wurde. Er ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft. Max Eisenstein und Martin Schulse betreiben 1932 gemeinsam eine Galerie in San Francisco. Während der Jude Max Eisenstein in den USA bleibt, kehrt Schulse mit seiner Familie nach Deutschland zurück. Nur wenige Monate später hat sich der Opportunist zum Vollblut-Nazi entwickelt, kündigt die Freundschaft auf, geht auf Distanz. Da erreicht ihn eine letzte dringende Bitte seines ehemaligen Freundes aus den USA: Er möge seiner Schwester Griselle, die noch in Deutschland ist, zur Flucht helfen – Schulse verweigert dies nicht nur, sondern liefert die Frau, mit der er einst ein Verhältnis hatte, sogar den Nazi-Schergen aus. Die New York Times urteilte: „Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann.“ Gelesen von Carl-Herbert Braun und Jörg Schade. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
22. Februar 2026
Im Februar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 15. Februar um 11 Uhr und am 25. Februar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
21. Februar 2026
27. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Lesung von Agnes Imhof "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank" Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus liest die Autorin Agnes Imhof aus ihrem Roman "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank": 1942. Als Otto Frank seine Sekretärin Miep Gies um Unterstützung bittet, zögert sie keine Sekunde: Sie wird der Familie beim Untertauchen helfen. Eine Zeit der Ungewissheit in ständiger Angst beginnt und für Miep wird ihr besorgtes Herzklopfen zum täglichen Begleiter. Während die Familie Frank sich im Amsterdamer Hinterhaus versteckt, besorgt Miep heimlich Lebensmittel und leistet der Familie in den kommenden zwei Jahren Gesellschaft. Vor allem die wissbegierige Anne löchert die Helferin immer wieder mit Fragen und hält ihre Erlebnisse in ihrem Tagebuch fest. Doch Krieg und Überwachung machen es zunehmend schwerer, den brüchigen Anschein von Normalität zu wahren. Vor allem angesichts der Frage, die Miep umtreibt: Wie lange kann sie die Menschen, die ihr vertrauen, noch beschützen? Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit das Buch zu kaufen (€16) und signieren zu lassen. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei