Termine

30. April 2025

29.-31. August: Bus-Exkursion "Hessische Highlights"

29. - 31. August 2025

Bus-Exkursion: Hessische Highlights - Rheingau, Wiesbaden und Frankfurt

In Wiesbaden hat im letzten Jahr das beeindruckende Museum Reinhard Ernst eröffnet. Es präsentiert auf rund 9.000 m² die private Sammlung abstrakter Kunst des Unternehmers Reinhard Ernst. Das leuchtend weiße Gebäude zeigt Werke europäischer Nachkriegskunst, japanischer abstrakter Kunst und amerikanischen Expressionismus. Allein schon der Museumsbau selbst ist innen und außen eine Besonderheit. 
Die aus 1000 Bildern bestehende Sammlung, die der ehemalige Unternehmer Reinhard Ernst zusammen mit seiner Frau Sonja zusammengetragen ist bombastisch. Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Werken der Amerikanerin Helen Frankenthaler.
Außer dem Besuch des Museums erleben Sie noch eine Schnuppertour zu Fuß durch Wiesbaden mit Kurzbesuch im Kurhaus, das zu den prunkvollsten Festbauten Deutschlands gehört.


Am nächsten Tag erkunden wir zusammen mit zwei Kultur- und Weinbotschaftern das Rheingau, die uns auf einer Busfahrt nicht nur die Schönheiten dieser Region näherbringen, sondern auch Hinweise auf die Spuren Goethes dort geben. Infos über den geschichtsträchtigen Ort Eltville, der Perle des Rheingaus, erhalten wir bei einer kurzen Führung zu Fuß und stärken uns in einer Mittagspause (Ob mit oder ohne Besuch des Weinprobierstandes bleibt jedem selbst überlassen). Danach geht’s weiter ins Kloster Eberbach, wo wir eine Führung inkl. Weinprobe erhalten. Bevor es am Sonntag wieder nach Hause geht, erkunden wir in Frankfurt das Museumsuferfest. Sie erhalten eine Karte, mit der Sie alle Museen besuchen können, die in diesem Bereich liegen. Informationen dazu gibt’s auf der Fahrt. Wir starten aber gemeinsam mit dem Besuch des Geburtshauses von Johann Wolfgang von Goethe und des angrenzenden Deutschen Romantikmuseums, das 2021 modern gestaltet wurde und eine umfangreiche Sammlung von Handschriften, Briefen und Gemälden der deutschen Romantik zeigt, die das Freie Deutsche Hochstift seit 1911 zusammengetragen hat.

 

Die Unterbringung erfolgt im Oranien Hotel & Residences, Platterstr. 2, Wiesbaden.


Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten):

Tag 1:

7:00 Uhr Abfahrt Parkplatz am Tierpark nach Wiesbaden, Paulinenstraße (325 km, Frühstückspause unterwegs)
12:30 Uhr Geführte Schnuppertour durch Wiesbaden zu Fuß (60 Min. in 2 Gruppen)
13:30 Uhr individuelle Mittagspause in der Innenstadt Wiesbadens
15:30 Uhr Check-in Museum Reinhard Ernst
16:00 Uhr 60-minütige Führung „Alles Kunst“ (Sammlungspräsentation u. Sonderausstellung) 
17:30 Uhr Abfahrt vor dem Museum zum Hotel Oranien Hotel & Residences, Check-in

19:00 Uhr gemeinsames Abendessen im Hotel
 

Tag 2:
09:45 Uhr Abfahrt zur Rheingau-Tour mit dem Bus, Stadtführung in Eltville, Mittagspause im Restaurant „Weinstube Gelbes Haus“  anschl.: Weiterfahrt zum Kloster Eberbach (Führung u. Weinprobe, 2 Gruppen)
16:15 Uhr Rückfahrt nach Wiesbaden, anschl. individuelle Zeit

Optional: Bei Interesse fährt der Bus Sie um 17.00 Uhr zur Neroberg-Bahn-Talstation, Wilhelminenstr. 51 (2 km). Dort haben Sie Gelegenheit zur Fahrt mit der nostalgischen Neroberg-Bahn (Kosten: 6 €) auf den Nero-Berg zum Genießen Sie den Weitblick bis zu den Höhenzügen des Odenwaldes und nutzen Sie die Zeit zur Außenbesichtigung der russisch-orthoxen Kirche und des legendären Opelbades. 
Der Bus fährt um 18.30 Uhr zurück ins Hotel. Die weitere Gestaltung des Abends ist individuell.
 
Tag 3: 
09.30 Uhr Busabfahrt nach Frankfurt (40 km) zum Museumsuferfest, eines der größten Kulturfestivals Europas (Halt für Reisebusse vorauss. am Römer)

10.30 Uhr Gemeinsamer Gang zum Deutschen Romantik-Museum (DRM) inkl. Goethehaus (Besuch ohne Führungsangebot, Audioguide auf eigene Kosten)

Anschl.: Individuelle Erkundung des Museumsuferfestes und/oder des Dom-Römer-Viertels, Mit dem Museumsuferbutton können Sie umsonst alle teilnehmenden Museen besuchen. Ein Programm erhalten Sie im Bus.

15:30 Uhr Abfahrt nach Bad Pyrmont

20:00 Uhr  ca. Ankunft


Der Reisepreis beträgt pro Person 350 € im DZ bzw. 435 € im EZ und beinhaltet 2 ÜN/Fr., die Busfahrt sowie alkoholfr. Getränke während der Busfahrt, Schnittchen auf der Hinfahrt, Eintritte, Führungen und Trinkgelder. 


Bitte überweisen Sie den Betrag bis 30.06.2025 auf das REISEKONTO bei der SSK Bad Pyrmont DE35 2545 1345 0000 0591 88


Teilnehmerzahl: max. 40

Anmeldeschluss: 13.06.2025


Hinweis  Eine Stornierung der Reise nach der Anmeldefrist ist nicht kostenfrei möglich, wenn kein Nachrücker gefunden wird. Es wird der Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung empfohlen.



Anmeldung:

Telefon: 05281 606771

E-Mail: info@museum-pyrmont.de

oder über das Anmeldeformular



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Aktuelles & Termine

30. Januar 2026
Donnerstag, 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Beletage ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus geht Marie Holtin (Universität Bremen) in ihrem Vortrag der Frage nach, mit welchem Image Bad Pyrmont in der Zeit des Nationalsozialismus beworben wurde. Inwiefern wurde der Kurort als scheinbar unpolitische ‚Heile Welt' inszeniert? Und in welchem Verhältnis stand dies zum politischen System und der nationalsozialistischen Ideologie? Als zentraler Wirtschaftszeug hatte der Fremdenverkehr für Bad Pyrmont stets eine hohe Bedeutung inne – wie sich dies im ‚Dritten Reich‘ verhielt und welche Bedeutung das Kurwesen und seine Imagebildung unter nationalsozialistischer Herrschaft hatten, das erfahren Sie im Rahmen des Vortrages. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
30. Januar 2026
Im Februar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 15. Februar um 11 Uhr und am 25. Februar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
29. Januar 2026
18. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Die Geschichte jüdischer Menschen in Bad Pyrmont geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Mit ‚Machtübernahme' der Nationalsozialisten änderte sich das Leben vieler Bad Pyrmonter Juden: Boykotte jüdischer Geschäfte, Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben und die eskalierende Gewalt der Reichspogromnacht schlugen sich auch hier vor Ort nieder. Der Vortrag greift die Verfolgungsgeschichte jüdischer Menschen aus Bad Pyrmont auf und richtet den Blick vor allem auf die systematische, finanzielle Ausbeutung, die ‚Arisierung‘. Anhand ausgewählter biografischer Beispiele wird es in dem Vortrag darum gehen, in welchem Maße das NS-Regime jüdischen Menschen bereits vor der Deportation die Lebensgrundlagen entzog. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
27. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Lesung von Agnes Imhof "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank" Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus liest die Autorin Agnes Imhof aus ihrem Roman "Die Kastanien an der Gracht – Miep Gies und das Tagebuch der Anne Frank": 1942. Als Otto Frank seine Sekretärin Miep Gies um Unterstützung bittet, zögert sie keine Sekunde: Sie wird der Familie beim Untertauchen helfen. Eine Zeit der Ungewissheit in ständiger Angst beginnt und für Miep wird ihr besorgtes Herzklopfen zum täglichen Begleiter. Während die Familie Frank sich im Amsterdamer Hinterhaus versteckt, besorgt Miep heimlich Lebensmittel und leistet der Familie in den kommenden zwei Jahren Gesellschaft. Vor allem die wissbegierige Anne löchert die Helferin immer wieder mit Fragen und hält ihre Erlebnisse in ihrem Tagebuch fest. Doch Krieg und Überwachung machen es zunehmend schwerer, den brüchigen Anschein von Normalität zu wahren. Vor allem angesichts der Frage, die Miep umtreibt: Wie lange kann sie die Menschen, die ihr vertrauen, noch beschützen? Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit das Buch zu kaufen (€16) und signieren zu lassen. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
27. Januar 2026
Alte Briefe und Urkunden, die in unseren Schubladen schlummern, sind in Schriften geschrieben, die es heute so nicht mehr gibt und die kaum noch jemand lesen kann: Sütterlin und Kurrent. Am 3. März wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen diesen alten Schriften zuwenden und versuchen sie zu entziffern. Von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr können Sie bei uns im Museum die Grundlagen der sogenannten Paläographie erlernen. Sind Sie daran interessiert, melden Sie sich bitte unter info@museum-pyrmont.de oder telefonisch unter 05281 606771 an. Haben Sie selber ein paar Schätze in Ihren Schubladen? Bringen Sie die gerne mit und wir schauen sie uns gemeinsam an. Teilnahmegebühren: 10 Euro Museumsvereinsmitglieder: 5 Euro
27. Januar 2026
Donnerstag, 5. März 2026 um 19.30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Strasse 53) Das Tagebuch der Anne Frank Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren Begleitend zu unserer Sonderausstellung freuen wir uns auf ein Gastspiel des jungen Theaters des Landestheater Detmold: »Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?« Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste. In ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt eines der eindringlichsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Diese Veranstaltung wird von der Pyrmonter Theater Companie organisiert und unterstützt von den Stadtwerken Bad Pyrmont. Ticktes sind für 18 Euro bei der Touristen Information erhältlich.