Termine

10. Dezember 2024

26.-27. April: 2-tägige Bus-Exkursion ins Emsland und nach Groningen

26.-27. April 2025

„Zwischen Kunst und Industriekultur“ 2-tägige Bus-Exkursion ins Emsland und nach Groningen/NL

Bei dieser 2-Tages-Exkursionen vereinen wir Kunst- und Industriestandorte: Wir besuchen eine besondere Van-Gogh-Ausstellung im Groninger Museum, das als das bedeutendste in den nördlichen Niederlanden gilt und zwei Ankerpunkte der EUROPÄISCHEN ROUTE DER INDUSTRIEKULTUR (ERIH). Dazu zählt die bekannte Papenburger Meyer-Werft sowie das Emsländer Moormuseum, das größte Moormuseum Europas. Beide gehören zu den über 100 Ankerpunkten bei insgesamt 1.800 europaweiten Standorten. Ein weiteres Highlight ist die Festungsanlage Bourtange, eine kleine, feine, restaurierte und bewohnte ehemalige Festung in den Niederlanden, die wir vor unserer Heimfahrt noch besuchen werden.


Wir starten mit dem Besuch des Emsländer Moormuseums in Geeste-Groß Hesepe. Dort wird die Geschichte der Torfindustrie, insbesondere des Emslandplanes sowie die Flora und Fauna der Moore präsentiert. Im Zentrum der Ausstellung stehen die eindrucksvollen Großobjekte der Firma W. Ottomeyer wie der bekannte Tiefpflug „Mammut“ sowie zwei Lokomobile. Die Firma Ottomeyer, ursprünglich aus dem Bereich Bad Pyrmont – Lügde – Steinheim stammend, hat einst den „Mammut“ gebaut, mit dem über viele Jahre Kulturland aus den Emslandmooren gewonnen wurde. Nach der Museumsführung bietet sich eine individuelle Erkundung des über 30 ha großen Land-schaftsraumes an und/oder eine Einkehr in dem kleinen Café auf dem Gelände.


Noch am gleichen Tag besuchen wir die Meyer-Werft in Papenburg, eine der größten und modernsten Werften der Welt, auf der seit Jahrzehnten Kreuzfahrtschiffe für internationale Reede-reien entstehen. Wir übernachten im Hotel „Alte Werft“ in Papenburg und fahren am nächsten Morgen weiter nach Groningen/Niederlande. Dort gab es vor ca. 130 Jahren eine der größten Van-Gogh-Ausstellungen in dieser Zeit zu sehen. Mit der aktuellen Sonderausstellung „Wie van Gogh nach Groningen kam“ präsentiert das Museum nun die Geschichte von eigenwilligen Groningern, die ab 1896 die moderne Kunst in den hohen Norden holten. Eine weitere Schlüsselfigur war die Frau von Vincents Bruder Theo, denn die 128 Werke Vincent van Goghs, die es damals zu sehen gab, stammten hauptsächlich aus ihrer Sammlung. In dieser Sonderausstellung würdigen etliche Gemälde und Zeichnungen das Andenken an den Maler – und seine umtriebige Schwägerin. Neben dem im Jahr 2020 gestohlenen aber 2023 wieder aufgetauchten Van-Gogh-Gemälde „Der Frühlingsgarten“ sind – wie schon damals - in der jetzigen Ausstellung Werke von Kunsterneuerern aus der bestehenden Ordnung zu sehen, darunter Jan Toorop, die belgischen Symbolisten und französische Grafiker wie Henri de Toulouse-Lautrec. Den Besuch in Groningen können Sie im weiteren Verlauf selbst gestalten und z.B. das große Museum individuell erkunden oder einen Gang in die sehenswerte Altstadt unternehmen und dort vielleicht einen der zahlreichen „Hofjes“ besuchen, die im Mittelalter als Wohnstätten für arme und alleinstehende Frauen gegründet wurden.


Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten):


Tag 1 (26.04.2025):

7:30 Uhr Abfahrt nach Geeste/Groß-Hesepe zum Emsländer Moormuseum (203 km)

10:30 Uhr Ankunft und check-in Museum

11:00 Uhr Start der Führungen in 2 Gruppen (ca. 1 Std.), anschl.: Mittagspause im Moorcafé, Gelegenheit zur Erkundung des Außengeländes. Bei passendem Wetter kann man um 13.00 Uhr bei einer urigen Feldbahnfahrt in 30 Min. das Moor erkunden.

14:00 Uhr Weiterfahrt nach Papenburg zur Meyer-Werft (70 km)

15:15 Uhr Start der Führungen durch die Erlebniswelt (1 ½ Std.)

17:15 Uhr Abfahrt zum Hotel Alte Werft, Ölmühlenweg 1, Papenburg, Check-in 19:00 Uhr Abendessen in Buffettform im Hotel, Raum „Graf Goetzen“ anschl.: individuelles Erleben von Papenburg


Tag 2 (27.04.2025):

09:30 Uhr Busabfahrt nach Groningen / NL zum Groninger Museum zur Ausstellung „Wie van Gogh nach Groningen kam“ (ca. 70 km)

11:00 Uhr Start der Führungen durch die Sonder-Ausstellung (1 Std.)

12:00 Uhr individuelle Zeit für die Erkundung des Museums oder weiterer Bereiche von Groningen

14:00 Uhr Busabfahrt nach Westerwolde/NL zur Festung Bourtange (Adr.: Vesting Bourtange, W.Lodewijkstraat, ca. 60 km)

15:15 Uhr Einkehr im Restaurant Landhuis zur „Koffietafel ‚t Brouwhuys“ (= Groninger Senfsuppe, „Kroket“, Brot, Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade. Kaffee, Tee, Milch, Buttermilch so viel man mag)

17:00 Uhr Rückfahrt (255 km)

20:30 Uhr geplante Ankunft in Bad Pyrmont



Der Reisepreis beträgt 270 € pro Person bei Unterbringung im Doppelzimmer und enthält die Busfahrt, Schnittchen auf der Hinfahrt, alkoholfr. Getränke im Bus, ÜN/Fr. im Hotel, sämtliche Eintritte und Führungen und Trinkgelder. Ebenfalls sind das reichhaltige Abendbuffett im Hotel und die „Koffietafel“ im Landhuis im Preis enthalten! Für die Buchung eines Einzelzimmers fallen 49 € Mehrkosten an (= 319 €). Bitte bezahlen Sie den Reisepreis bis 03.04.2025 auf  das REISEKONTO bei der SSK Bad Pyrmont DE35 2545 1345 0000 0591 88



Teilnehmerzahl: max. 40

Anmeldeschluss: 10.02.2025


 

Hinweis  Eine Stornierung der Reise nach der Anmeldefrist ist nicht kostenfrei möglich, wenn kein Nachrücker gefunden wird. Es wird der Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung empfohlen.



Anmeldung:

Telefon: 05281 606771

E-Mail: info@museum-pyrmont.de

oder über das Anmeldeformular



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Aktuelles & Termine

von Klaus Blome 21. April 2026
Das Museum im Schloss hat am Maifeiertag, Christi Himmelfahrt und Pfingstsonntag von 10 bis 17 Uhr g eöffnet . Pfingstmontag ist das Museum geschlossen. Die "Villa am Palmengarten" (Außenstelle der Sonderausstellung "Ein Weltbad wie Pyrmont") hat an den Feiertagen nicht geöffnet. Wir wünschen schöne Feiertage und freuen uns auf Ihren Besuch!
4. April 2026
7. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont „Adressat unbekannt“ – Ein Briefroman als Lesung mit der Pyrmonter Theater Companie Im Rahmen der Sonderausstellung im Schloss bietet die Pyrmonter Theater Companie eine ganz besondere Lesung an: „Adressat unbekannt“ ist ein Briefroman der Autorin Kathrine Kressmann Taylor der erstmals 1938 veröffentlicht, wurde. Er ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft. Max Eisenstein und Martin Schulse betreiben 1932 gemeinsam eine Galerie in San Francisco. Während der Jude Max Eisenstein in den USA bleibt, kehrt Schulse mit seiner Familie nach Deutschland zurück. Nur wenige Monate später hat sich der Opportunist zum Vollblut-Nazi entwickelt, kündigt die Freundschaft auf, geht auf Distanz. Da erreicht ihn eine letzte dringende Bitte seines ehemaligen Freundes aus den USA: Er möge seiner Schwester Griselle, die noch in Deutschland ist, zur Flucht helfen – Schulse verweigert dies nicht nur, sondern liefert die Frau, mit der er einst ein Verhältnis hatte, sogar den Nazi-Schergen aus. Die New York Times urteilte: „Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann.“ Gelesen von Carl-Herbert Braun und Jörg Schade. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
1. April 2026
Im Mai bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 10. Mai um 11 Uhr und am 20. Mai um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier. Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
31. März 2026
2. Juni, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Was ist eigentlich das Besondere am Bad Pyrmonter Wasser? Warum hat es so eine große Bedeutung für die Stadt und warum ist es in aller Welt bekannt? Begeben Sie sich mit Museumsleiterin Melanie Mehring auf eine Zeitreise in die über 2000-jährige Geschichte Pyrmonts und erfahren Sie Interessantes, Wissenswertes und Kurioses rund um die Bad Pyrmonter Quellen. Erhalten Sie dabei exklusive Einblicke in die Museumssammlung und tauchen Sie mit originalen Exponaten in längst vergangene Zeiten ein. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Wasser-Fest Bad Pyrmont Eintritt: 5 Euro (Museumsvereinsmitglieder frei) nur Abendkasse
31. März 2026
Begleitend zu unserer Sonderausstellung entstand in einem generationsübergreifenden Projekt der Pyrmonter Theater Companie das bewegende Hörspiel "Kind, das ist die Zeit!". Am 13. Dezember feierte das Hörspiel seine Premiere im Quäkerhaus und ist nun über den Audioguide des Museums und hier abrufbar. Fast ein Jahr lang haben Bad Pyrmonter jeden Alters an diesem speziellen Hörstück gearbeitet und die Geschichte und ihre Rollen selber entwickelt. SchauspielerInnen der Theater Companie standen als Sprachcoaches und Dramaturgen zur Seite. In dem Hörspiel geht es um eine Geschichte, die in der Kriegszeit in Bad Pyrmont spielt. Anhand eines alten Fotos, dass die Enkelin ihrer Oma ins Seniorenheim mitbringt, verweben sich in der Rückschau der alten Dame die berührende (und wahre) Geschichte einer jüdischen Arztfamilie und einer jungen Krankenschwester, die in einem Lazarett der Kurstadt Dienst leisten muss… Die Musik schuf der Komponist und musikalische Leiter der Pyrmonter Theater Companie, Mathias Weibrich. Bei den Tonaufnahmen waren insgesamt 33 SprecherInnen beteiligt. Im Studio standen dann Profis und Amateure gemeinsam vor den Mikrofonen. Das Ergebnis gibt es nun in einer öffentlichen Präsentation zu hören. Danach kann es u.a. über die Web Seite des Museums angehört werden. Das Projekt wurde gefördert von der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, der Klosterkammer Hannover, dem Landschaftsverband Hameln-Pyrmont und dem Förderverein der Pyrmonter Theatercompanie. 
31. März 2026
Donnertstag, 9. April um 20:30 Uhr in den Kronen-Lichtspielen Bad Pyrmont Historische Filme über Bad Pyrmont mit Livemusik Begleitend zur Sonderausstellung im Museum im Schloss „Ein Weltbad wie Pyrmont“ - Kurstadt und Nationalsozialismus laden das Museum, die Pyrmonter Theater Companie und die Kronen-Lichtspiele zu einem faszinierenden und informativen Kinoerlebnis: Im Mittelpunkt steht ein Werbefilm über Bad Pyrmont aus dem Jahr 1924. In knapp 20 Minuten wird alles aufgefahren, was das moderne Kurbad Pyrmont zu bieten hatte: Moorbäder, Inhalatorien, die nagelneue Wandelhalle, Reitsportveranstaltungen und sogar die Wäscherei mit modernster Technik. Gezeigt wurde der Film u. a. auf den Schiffen der Hapag-Lloyd Südamerika-Linie. Mit Unterstützung des Niedersächsischen Staatsbades Pyrmont und des Museumsvereins im Schloss konnte der Film aufwendig restauriert und digitalisiert werden. Die Pyrmonter Theater Companie ließ eigens für dafür eine Filmmusik komponieren, die begleitend zur Vorführung live am Klavier und Vibraphon präsentiert und für Gänsehautmomente sorgen wird. Jörg Schade von der Pyrmonter Theater Companie hat aber noch weitere historische Filmschätze entdeckt, die nun erstmals nach knapp 100 Jahren wieder exklusiv der Öffentlichkeit präsentiert werden und ganz neue Blicke auf das historische Bad Pyrmont ermöglichen. Vorstellung in den Kronen-Lichtspielen Bad Pyrmont Donnerstag, 9. April, 20:30 (Bitte beachten Sie, dass entgegen der ursprünglichen Ankündigung im Ausstellungsflyer nur eine Vorstellung um 20:30 Uhr stattfindet). Eintritt 11 Euro Kartenvorbestellungen unter 05281/8859