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17. Mai: Internationaler Museumstag mit Programm zur Nachkriegszeit
Museum im Schloss und DMV-Group feiern Internationalen Museumstag und 80-jähriges Firmenjubiläum
Am 17. Mai 1946 gründete Walter Diedrichs in Bad Pyrmont seinen „Drogengroßhandel" und versorgte damit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Menschen mit Dingen des täglichen Bedarfs. Heute wird Diedrichs Markenvertrieb die DMV GROUP in dritter Generation geführt und ist als Full-Service-Vermarkter für Drogeriewaren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen etabliert. Darüber hinaus engagiert sich DMV seit Jahren für unterschiedliche Projekte aus den Bereichen Sport, Soziales, Kultur und Nachhaltigkeit. Neben internationalen Organisationen und Verbänden sind es besonders die regionalen Vereine und Institutionen, die dem Familienbetrieb am Herzen liegen. So war es Geschäftsführer Lars Diedrichs ein Anliegen zum 80-jährigen Firmenjubiläum ein besonderes Projekt zu unterstützen: Die große Sonderausstellung "Ein Weltbad wie Pyrmont" Kurstadt und Nationalsozialismus des Museums und Museumsvereins im Schloss Pyrmont.
Auf den Tag genau 80 Jahre nach der Firmengründung findet am 17. Mai 2026 der Internationale Museumstag statt. Ein glücklicher Zufall, den das Museum zum Anlass nimmt, einen genaueren Blick auf die Nachkriegszeit in Bad Pyrmont zu werfen, die in der Sonderausstellung nur angerissen wird: „Die Zeit ist extrem spannend und verdient eigentlich eine eigene Sonderausstellung. Das können wir im Moment nicht leisten. Aber wir möchten die Themen und Probleme der Nachkriegszeit zumindest für einen Tag in den Fokus nehmen. Die Kombination aus Internationalem Museumstag und DMV-Jubiläum ist dafür ein perfekter Rahmen, denn die Geschichte von DMV ist ein anschauliches Beispiel für die Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft stand und wie diese gemeistert wurden." so Museumsleiterin Melanie Mehring.
DMV Geschäftsführer Lars Diedrichs ergänzt: „Wir betrachten es als riesige Leistung aller daran Beteiligten, dass nun endlich die Zeit des Dritten Reiches für Bad Pyrmont sorgfältig aufgearbeitet wurde und sind dankbar, dass wir unseren Beitrag dazu leisten konnten.
An dieses dunkelste Kapitel deutscher Geschichte schloss sich eine durch viel Engagement und Gemeinschaftssinn geprägte Phase des Wiederaufbaus an. Es waren die für Deutschland typischen Familienunternehmen, die das ‚Wirtschaftswunder‘ gleichermaßen mitgetragen haben als auch davon partizipieren konnten. Grund genug für uns, unser Jubiläum zum Anlass zu nehmen, diese wertvolle Aufarbeitung zu unterstützen und gleichzeitig mit dem Museumstag eine ‚Brücke‘ zu bauen zwischen diesen Zeiten, die so untrennbar zusammengehören."
Erstmalig bietet das Museum an diesem Tag ein Erzählcafe an, in dem es um die späten 40er und 50er Jahre in der Kurstadt gehen soll. Das Angebot richtet sich besonders an Personen, die sich selber noch an die Zeit erinnern können und an Personen, die aus Familienüberlieferungen Geschichten und Anekdoten kennen und teilen möchten. Auch Zuhörer sind herzlich willkommen. Gerne dürfen auch Fotos oder Gegenstände mitgebracht werden. In gemütlicher und respektvoller Atmosphäre können Geschichten erzählt und Fragen gestellt werden. Museumsleiterin Melanie Mehring moderiert das Erzählcafe und freut sich über eine rege Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Programm am Internationalen Museumstag:
10 bis 17 Uhr:
Sonderausstellung im Museum im Schloss (Schloßstraße 13)
10:30 bis 16:30 Uhr:
Sonderausstellung in der „Villa am Palmengarten“ (Schloßstraße 9)
13 Uhr:
öffentliche Kuratorenführung durch die Sonderausstellung
15 Uhr:
Erzählcafe „Bad Pyrmont nach dem Krieg“
Der Eintritt ist frei!
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