Termine

11. Dezember 2023

1.-5. September: Bus-Exkursion zum Impressionisten-Festival in die Normandie

  1. bis 5. September

Bus-Exkursion zum Impressionisten-Festival in die Normandie


Alle 4 Jahre findet in der Normandie ein großes Impressionisten-Festival statt. 2024 feiern die
Region Normandie und Paris darüber hinaus 150 Jahre Impressionismus in der Normandie.
Die Gebiete gelten als die Wiege des Impressionismus, der ersten modernen Kunstform, die die
Kunstgeschichte revolutioniert hat. Noch heute findet man in den unberührten Landschaften
dort Hinweise auf einige der größten Maler wie Daubigny, Boudin, Monet, Renoir, Degas oder
Pissarro. Das Event „Festival des Impressionismus“ ist eines der größten Kunst- und Kulturevents Frankreichs. Das Thema in 2024 lautet „Erfindergeist“. Dazu werden weltbekannte impressionistische Kunstwerke und zeitgenössische Kunst miteinander in Beziehung gesetzt.
Wir übernachten im „Hôtel Mercure Rouen Centre Cathedrale“ im Herzen von Rouen und ca.
160 m von der berühmten Kathedrale entfernt. Dort findet das abendliche Open-Air-Event „Kathedrale des Lichts“ statt, eine Lichtshow der besonderen Art.


Feststeht schon eine der Hauptveranstaltungen des Impressionismus-Festivals: Das Musée des Beaux Arts von Rouen stellt Werke des US-amerikanischen Künstlers James Abbott McNeill Whistler aus. Beeinflusst von Courbet und Manet, teilte der US-amerikanische Künstler die gleiche Faszination für die japanische Kunst wie Claude Monet. Ein Besuch dieses Museum und eine Stadtführung stehen in Rouen auf unserem Programm. Weitere Highlights werden sein: Monets Haus & Garten mit dem berühmten Seerosenteich in Giverny sowie der Besuch des charmanten Hafenstädtchens Honfleur, das als wahres Juwel der Normandie gilt. Bei der Besichtigung der berühmten Kreidefelsen in Étretat können Sie die wilde Schönheit der normannischen Alabasterküste erleben. Neben den offiziellen Programmpunkten bleibt noch genug Zeit für eigene Erkundungen.


Bisher geplanter Ablauf (Änderungen vorbehalten):
01.09.2024:
6.00 Uhr Abfahrt ab Bad Pyrmont, Parkplatz Autohaus Welger, Hauptmann-Boehlke-Weg
(Fahrtzeit inkl. Pausen: ca. 10 Std.), Check-in Hotel, individuelle Zeit, Abendessen


02.09.2024:

Stadtführung in Rouen „Auf den Spuren der Impressionisten“ u. Besuch des Musée
des beaux-arts inkl. Führung


03.09.2024:

Busfahrt nach Giverny
Hier lebte und arbeitete Claude Monet. Wir besichtigen sein Haus und seinen Garten mit dem
berühmten Seerosenteich. Nach einem Mittagsimbiss fahren wir weiter in das kleine Örtchen La Roche-Guyon, welches zu den schönsten Dörfern Frankreichs gehört.


04.09.2024:

Busfahrt nach Honfleur u. den Kreidefelsen nach Etretat an der Alabasterküste
Bei einer Stadtführung in Honfleur wandeln wir dort weiter auf den Spuren der impressionistischen Maler und lernen die verwinkelte Altstadt und den Hafen kennen. Ein Besuch der Ausstellungen im Museum Eugène Boudin steht ebenfalls auf dem Programm. Über die Pont de Normandie fahren wir über Le Havre zu dem berühmten Kreidefelsen nach Etretat.


05.09.2024:

Rückreise; geplante Rückkehr in Bad Pyrmont: ca. 21.00 Uhr


Der
Reisepreis beträgt bei Unterbringung im Doppelzimmer 1.285 € pro Person. Für die
Unterbringung im Einzelzimmer fallen Mehrkosten von 350 € an (= 1.635 €).
Darin enthalten sind:
- die Fahrt im „Königsklasse-Luxusbus“ der Firma Schörnig-Reisen/Hannover zu den genannten
Zielen
- 1 x Board-Frühstück am 01.09.2024
- 4 x Hotelübernachtung inkl. Frühstücksbuffet u. CityTax
- 4 x Abendessen in einem Restaurant 5 Gehminuten vom Hotel entfernt
- 1 x Mittagsimbiss am 03.09.2024
- deutschsprachige Reiseleitung vor Ort
- der Verzehr alkoholfreier Getränke im Bus
- Stadtführungen in Rouen und Honfleur
- Führung und Eintritt zur aktuellen Ausstellung im Museum der Schönen Künste in Rouen
- Eintritt und freie Besichtigung im Musée Eugène Boudin in Honfleur
- Geführte Besichtigung Kreidefelsen von Etretat
- sowie sämtliche Trinkgelder.


Maximale Teilnehmerzahl: 28


Anmeldeschluss: 20.02.2024
Denken Sie bitte an einen gültigen Personalausweis/Reisepass! Weitere Infos erhalten Sie im
Laufe des Jahres 2024 bzw. rechtzeitig vor der Reise.


WICHTIG:
• Eine kostenfreie Stornierung ist nach dem 31.05.2024 nicht mehr möglich, sofern keine
Nachrücker gefunden werden.
• Da das Busunternehmen bereits bis Ende Februar eine Anzahlung an das Hotel leisten
muss, bitte ich Sie bis spätestens 23.02.2024 (!) 300 € auf das Reisekonto des Museumsvereins (Stadtsparkasse Bad Pyrmont IBAN: DE35 2545 1345 0000 0591 88) zu überweisen.

Die Überweisung des Restbetrages erbitte ich bis spätestens 15.07.2024.


Anmeldung:

Telefon: 05281 606771

E-Mail: info@museum-pyrmont.de

oder über das Anmeldeformular



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Aktuelles & Termine

10. April 2026
Im April bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 12. April um 11 Uhr und am 22. April um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier. Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
9. April 2026
Donnertstag, 16. April in der Beletage von Schloss Pyrmont Tom Binner: „Unbedingte Vertreter der heroischen Gewaltlosigkeit". Die Pyrmonter Quäker und der Nationalsozialismus  Bad Pyrmont hat für die deutschen Quäker eine ganz besondere Bedeutung. Das Quäkerhaus in der Bombergallee ist ein einzigartiger Versammlungsort für die deutschen Mitglieder der Glaubensgemeinschaft und war dies bereits während des Nationalsozialismus. Anhand der Biografien von Pyrmonter Quäkern wie dem Ehepaar Mary und Leonhard Friedrich, Cilli Seutemann oder dem Fastenarzt Dr. Otto Buchinger zeichnet der Vortrag die religiös begründete Widerständigkeit der Pyrmonter Quäkergemeinde gegen die Diktatur nach. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob sie „unbedingte Vertreter der heroischen Gewaltlosigkeit" waren, wie es der Quäker Hans Albrecht 1935 formuliert hat - und was er damit meinte. Tom Binner studierte in Halle (Saale) und Hannover Geschichte und Politik. Nach seinem Abschluss 2024 arbeitete er an dem Forschungsprojekt „Ein Weltbad wie Pyrmont.“ Kurstadt und Nationalsozialismus. Aktuell promoviert er der KU Eichstätt-Ingolstadt. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei (Anmeldung nicht erforderlich)
8. April 2026
Donnertstag, 30. April in der Beletage von Schloss Pyrmont Kriegsgräber - mahnende Zeugen der Geschichte Unter dem Titel „Kriegsgräber – mahnende Zeugen der Geschichte“ präsentiert der Städtepartnerschaftsverein Bad Pyrmont e. V. am 30.04.2026 um 18 Uhr in der Beletage die Ergebnisse eines deutsch-italienischen Jugendprojekts. 40 Jugendliche aus beiden Ländern setzten sich mit der Erinnerungskultur zum Zweiten Weltkrieg auseinander. Durch dieses Projekt wurden den jungen Menschen die Unterschiede und auch Gemeinsamkeiten in der Erinnerungskultur deutlich und ein gegenseitiges Verständnis gefördert. Im Anschluss gibt es bei einem kleinen italienischen Imbiss die Möglich sich auszutauschen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Eintritt 5€, Mitglieder des Museumsvereins und des Städtepartnerschaftsverein frei
7. April 2026
Donnertstag, 9. April um 20:30 Uhr in den Kronen-Lichtspielen Bad Pyrmont Historische Filme über Bad Pyrmont mit Livemusik Begleitend zur Sonderausstellung im Museum im Schloss „Ein Weltbad wie Pyrmont“ - Kurstadt und Nationalsozialismus laden das Museum, die Pyrmonter Theater Companie und die Kronen-Lichtspiele zu einem faszinierenden und informativen Kinoerlebnis: Im Mittelpunkt steht ein Werbefilm über Bad Pyrmont aus dem Jahr 1924. In knapp 20 Minuten wird alles aufgefahren, was das moderne Kurbad Pyrmont zu bieten hatte: Moorbäder, Inhalatorien, die nagelneue Wandelhalle, Reitsportveranstaltungen und sogar die Wäscherei mit modernster Technik. Gezeigt wurde der Film u. a. auf den Schiffen der Hapag-Lloyd Südamerika-Linie. Mit Unterstützung des Niedersächsischen Staatsbades Pyrmont und des Museumsvereins im Schloss konnte der Film aufwendig restauriert und digitalisiert werden. Die Pyrmonter Theater Companie ließ eigens für dafür eine Filmmusik komponieren, die begleitend zur Vorführung live am Klavier und Vibraphon präsentiert und für Gänsehautmomente sorgen wird. Jörg Schade von der Pyrmonter Theater Companie hat aber noch weitere historische Filmschätze entdeckt, die nun erstmals nach knapp 100 Jahren wieder exklusiv der Öffentlichkeit präsentiert werden und ganz neue Blicke auf das historische Bad Pyrmont ermöglichen. Vorstellung in den Kronen-Lichtspielen Bad Pyrmont Donnerstag, 9. April, 20:30 (Bitte beachten Sie, dass entgegen der ursprünglichen Ankündigung im Ausstellungsflyer nur eine Vorstellung um 20:30 Uhr stattfindet). Eintritt 11 Euro Kartenvorbestellungen unter 05281/8859
6. April 2026
7. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont „Adressat unbekannt“ – Ein Briefroman als Lesung mit der Pyrmonter Theater Companie Im Rahmen der Sonderausstellung im Schloss bietet die Pyrmonter Theater Companie eine ganz besondere Lesung an: „Adressat unbekannt“ ist ein Briefroman der Autorin Kathrine Kressmann Taylor der erstmals 1938 veröffentlicht, wurde. Er ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft. Max Eisenstein und Martin Schulse betreiben 1932 gemeinsam eine Galerie in San Francisco. Während der Jude Max Eisenstein in den USA bleibt, kehrt Schulse mit seiner Familie nach Deutschland zurück. Nur wenige Monate später hat sich der Opportunist zum Vollblut-Nazi entwickelt, kündigt die Freundschaft auf, geht auf Distanz. Da erreicht ihn eine letzte dringende Bitte seines ehemaligen Freundes aus den USA: Er möge seiner Schwester Griselle, die noch in Deutschland ist, zur Flucht helfen – Schulse verweigert dies nicht nur, sondern liefert die Frau, mit der er einst ein Verhältnis hatte, sogar den Nazi-Schergen aus. Die New York Times urteilte: „Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann.“ Gelesen von Carl-Herbert Braun und Jörg Schade. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
25. März 2026
Begleitend zu unserer Sonderausstellung entstand in einem generationsübergreifenden Projekt der Pyrmonter Theater Companie das bewegende Hörspiel "Kind, das ist die Zeit!". Am 13. Dezember feierte das Hörspiel seine Premiere im Quäkerhaus und ist nun über den Audioguide des Museums und hier abrufbar. Fast ein Jahr lang haben Bad Pyrmonter jeden Alters an diesem speziellen Hörstück gearbeitet und die Geschichte und ihre Rollen selber entwickelt. SchauspielerInnen der Theater Companie standen als Sprachcoaches und Dramaturgen zur Seite. In dem Hörspiel geht es um eine Geschichte, die in der Kriegszeit in Bad Pyrmont spielt. Anhand eines alten Fotos, dass die Enkelin ihrer Oma ins Seniorenheim mitbringt, verweben sich in der Rückschau der alten Dame die berührende (und wahre) Geschichte einer jüdischen Arztfamilie und einer jungen Krankenschwester, die in einem Lazarett der Kurstadt Dienst leisten muss… Die Musik schuf der Komponist und musikalische Leiter der Pyrmonter Theater Companie, Mathias Weibrich. Bei den Tonaufnahmen waren insgesamt 33 SprecherInnen beteiligt. Im Studio standen dann Profis und Amateure gemeinsam vor den Mikrofonen. Das Ergebnis gibt es nun in einer öffentlichen Präsentation zu hören. Danach kann es u.a. über die Web Seite des Museums angehört werden. Das Projekt wurde gefördert von der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, der Klosterkammer Hannover, dem Landschaftsverband Hameln-Pyrmont und dem Förderverein der Pyrmonter Theatercompanie.